Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4731456
Besucher seit 09/2002


Depressed Mode - Ghosts of Devotion
Metalspheres Info-Box

Genre

Gothic Doom Metal

Label

Firebox

Rezensent

Dennis

Melodischen Doom nennt's das Label, ich würde es am ehesten als Gothic Doom bezeichnen, was Ghosts of Devotion auf ihrem Debüt unters Volk bringen. Ich weiß, gäääähn, aber so schlecht ist das Gebotene nicht. Die Band wurde erst vor knapp zwei Jahren gegründet und war zu Beginn als Solo-Projekt von Sänger und Keyboarder Ossy Salonen vorgesehen. Nach und nach fanden sich jedoch eine Hand voll weiterer Leute zusammen, die sich dazu bereit erklärten, dem Bandschöpfer bei der Umsetzung seiner musikalischen Visionen in Form dieser CD zu helfen. Eine dieser Personen ist Natalie Koskinen, die der Eine oder Andere möglicherweise schon von Shape of Despair kennen dürfte, und die sich auf "Ghosts of Devotion" für die weiblichen Vocals verantwortlich zeichnet. Ein wahrer Glücksgriff wie mir scheint, denn gerade dieser Gesang ist es, der den einzelnen Songs die eingangs erwähnte gothische Atmosphäre verleiht. Irgendwie erinnert mich das manchmal ein wenig an Theatre of Tragedy, auch wenn diese sich nie in Doom Gefilde gewagt haben. Der männliche Gegenpart, also Salonen selbst, grunzt ein wenig arg monoton, was aber nicht zu sehr ins Gewicht fällt, da sich in den Songs trotz allem genügend Melodik findet. Das mag insbesondere an den weiten Keyboardteppichen liegen, die die zumeist langsamen, aber keineswegs in Zeitlupe gehaltenen Songs maßgeblich prägen. Das ist oberflächlich, findet ihr? Nun, damit habt ihr sicherlich nicht ganz unrecht. Aber langweilig? Nicht, wenn dabei wie hier echte, düstere Atmosphäre entsteht.

Einen Haken hat die Scheibe dennoch, und der wird ihr leider auch zum Verhängnis: Die Produktion. Ich bin gewiss kein Sound-Fetischist, aber auch ich drehe ganz gerne mal die Anlage ein wenig auf, ohne mir dabei den Spaß durch allzu nerviges Hintergrundrauschen verderben zu lassen. Schade drum, ich glaube wirklich, daß das Album ansonsten ein paar Mal mehr in meinem CD-Player gelandet wäre.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword