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Deathchain - Cult Of Death
Metalspheres Info-Box

Genre

Death-/Thrashmetal

Label

Dynamic Arts

Rezensent

Alf

Sehr geil! Kennt jemand noch die verblichenen Hypnosia? Eine superquirlige schwedische Thrash-Band, bei der man vom ersten Track an nur wie bescheuert mitbangen konnte. Hypnosia haben sich schon längst aufgelöst und ich hab mich schon ebenso längst damit abgefunden, dass es so flüssiges nach vorne Gebretter so schnell nicht wieder geben wird. Selbst Legion Of The Damned, moderner Inbegriff des eingängigen Fast Forward Thrash, konnten mich bei weitem nicht so krass aufscheuchen.

Aber jetzt flattert mir die Promo dieser verrückten Finnen rein und pustet mir mal wieder die Lauschlappen auf eine Art und Weise durch, die ich schon so lange vermisse: Keine Breakdowns, kein bisschen Groove, sondern Songs die Riffs wie Gewehrkugeln abfeuern, Riffs außerdem die irgendwo zwischen Death Metal und Thrash der mittleren Neunziger anzusiedeln sind.

Nein, es gibt nicht ständig auf die Glocke, im Gegenteil: Der Death Metal Anteil von "Cult Of Death" macht sich dadurch bemerkbar, dass es doch einige Breaks und Geschwindigkeitswechsel gibt, die allerdings der geradlinigen Stimmung der Songs nie im Weg stehen. Die Ideendichte pro Song ist ebenfalls sehr hoch, wo Legion Of The Damned auf rasende Eingängigkeit setzen und Ideen relativ lange durchhalten, peitschen die Songs von Deathchain ständig aus der Spur, kommen mit neuen Riffs daher, blasten, bremsen auf Doublebass, um dann wieder mit dem Mutterriff auf die Thrash-Autobahn aufzufahren. Jedem Anflug von Ermüdung oder Langeweile wird damit jegliche Grundlage entzogen.
Allerdings wollen sich die Songs genau aus diesem Grund nicht wirklich einprägen. Was hängen bleibt, oder besser, was sich einem geradezu in die Hirnrinde hineinschmort sind nicht die gesamten Songs sondern die Riffs! "In The Crypt Of Vengeance" und "Witchstorm" sage ich nur, Mann, das sind Thrash-Riffs für die Ewigkeit!

Jedenfalls kann ich "Cult Of Death" jedem ans Herz legen, der sich mal wieder einen ordentlichen Halsmuskelkater zulegen möchte. Zwar bricht die geile Stimmung der Songs manchmal ein und manche Details tun sich einfach schwer beim hängen bleiben, aber das ändert nichts daran, dass sich Deathchain hier einen wunderbar blutigen Genrebrocken aus dem Fleisch geschnitten haben! Ich jedenfalls habe mächtig Appetit bekommen auf die beiden Vorgänger "Deadmeat Disciples" (2003) und "Deaththrash Assault" (2006).
Da durch die vielen Ideen die Stimmung der Songs dann doch oft ein bisschen zerfasert, hat's für eine Empfehlung nicht ganz gereicht, aber der Zielgruppe sei "Cult Of Death" trotzdem wärmstens ans Herz gelegt!



   
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