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Evergreen Terrace - Wolfbiker
Metalspheres Info-Box

Genre

Hardcore / Punkrock

Label

Metalblade

Rezensent

Alf

Evergreen Terrace haben hier ihr sechstes volles Studioalbum abgeliefert und sind schon seit 2001 unterwegs, aber trotzdem habe ich mich nie mit der Band befasst. Der Bandname hat für mich doch immer ein wenig nach unspektakulärem Ami Punkrock geklungen, der sich brav neben Blink 182, Lost Prophets, oder Sum 41 stellen kann, ohne niemandem wirklich weh zu tun. Umso überraschter bin ich, als der Opener "Bad Energy Troll" seinem Namen alle Ehre macht und in fast schon Hatebreedartiger Intensität aus den Boxen trampelt. Shit! Damit hätte ich nicht gerechnet!

Mit aufmerksam geöffneten Lauschern, lasse ich mich also überraschen und bin den Terrace Jungs auch kein bisschen böse, als im folgenden "High Tide Or No Tide" genau die erwarteten Punkrock Singalongs auftauchen; die fügen sich nämlich nahtlos und kitschfreie in das fette Hardcore-Gewüte! Nein, selbst als der Punkrock auch auf die Gitarren übergreift, als zum Songstart ein Refrain gesungen wird, der wie geschaffen ist zum mitgrölen, bin ich nicht abgestoßen, im Gegenteil. Hier zelebrieren Evergreen Terrace eine Hardcore / Punkrock Vermählung, die klingt, als hätten sich Hatebreed mit Rise Against zu einem Projekt zusammengetan: melodisch, hart, mitsingtauglich, aber hundertprozentig authentisch. Ach ja, der Song sei gleich als Anspieltipp angemerkt: "Chaney Can´t Quite Riff Like Helmet´s Page Hamilton" (Alleine schon der Titel ist Kultverdächtig!), den folgenden, rasanten Melodiekracher "Where There Is Fire We Will Carry Gasoline" sollte man sich ebenfalls ganz oben auf die Antest-Liste pinseln. Klasse!

Hervorzuheben auch der muskulöse Sound und die herrlich dreckigen Gitarren! Wie gesagt, das gesamte Konzept von diesem Album ist für mich eine einzige Überraschung und Vorurteilsbereinigung! OK, nicht jeder Song zündet derart explosiv wie die angesprochenen Anspieltipps: "Rip This" fällt vom Energielevel etwas ab, ebenso wie der Titelsong "Wolfbiker", und "Starter" kann trotz coolem Billy Talent-Riffing am Ende nicht über die ganze Strecke überzeugen. Trotzdem ist "Wolfbiker" ein Album, wie geschaffen für offenohrige Grenzgänger zwischen Härte und Melodie, mit einem Geschmack, der zwischen Mainstream-Melodien und kompromissloser "Fuck You!" Hardcore-Attitüde sitzt, ein Album für Hatebreed-Slamdancer und Rise Against-Mitgröhler. Das Gekeife von Andrew Carrey ist wunderbar giftig und die melodischen Singalongs haben genug Streetcredibility, um auch Chartpunk-Hasser zu überzeugen. "Wolfbiker" ist jedenfalls ein starkes Argument, um sich auch dem Backkatalog von Evergreen Terrace zu widmen. Letzte Zweifel sollte man sich vom abschließenden Übersong "The Damned" in Grund und Boden trampeln lassen. Starke Band, starkes Album!



   
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