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Alcest - Souvenirs d'un autre Monde
Metalspheres Info-Box

Genre

Post Black Metal / Folk Rock

Label

Prophecy Productions

Rezensent

Volker

Lediglich ein Demo aus dem Jahre 2001 sowie die 2005 folgende MCD „Le Secret“ mit zwei ausgedehnten Songs stehen bisher im Stammbuch der Formation Alcest, doch dies wird man beim unvoreingenommenen Hören nicht vermuten. Zu eigensinnig und zu reif scheint „Souvenirs d'un autre Monde“ dafür zu klingen und dies darf schon als Hinweis auf weit überdurchschnittliches Talent gelten, was durch die Tatsache eines jüngst unterzeichneten Langzeitvertrages beim geschmackssicheren Label Prophecy noch verstärkt wird.

Genau genommen handelt es sich bei Alcest um keine Band im klassischen Sinne, sondern um das Soloprojekt des südfranzösischen Multiinstrumentalisten Neige, der dieses Album alleine ins Leben gerufen hat, mal abgesehen von partieller Unterstützung durch eine Gastsängerin. Die musikalischen Wurzeln liegen dem Vernehmen nach im atmosphärischen Black Metal, mit dem „Souvenirs d'un autre Monde“ oberflächlich nichts, doch bei genauerem Hinhören einiges verbindet. Die Basis einiger Songs bilden nämlich sehr wohl schwarzmetallisch gefärbte Gitarren und dementsprechende Strukturen, die allerdings in ein gänzlich untypisches Umfeld eingebettet werden. Diese zwar melancholisch, aber so gar nicht finster klingende Fusion versprüht eine gewisse Einzigartigkeit, die vielleicht noch Vergleiche zu im Resultat anders klingenden aber atmosphärisch nicht ganz fremden Werken wie „Omnio“ von In the Woods... oder dem Debut von Empyrium zulässt.
Worin die benannten Black Metal Referenzen aufgehen, ist auch so leicht nicht in Worte zu fassen – man könnte am treffendsten noch von kunstvollem, leicht alternativ angehauchtem Rock mit folkigen Einflüssen sprechen, dessen oberste Maxime durchweg die erzeugte Atmosphäre zu sein scheint. Die Verwendung der französischen Sprache verleiht dazu eine besondere Note und passt von der Klangfarbe her perfekt zur musikalischen Aura von Alcest. „Souvenirs d'un autre Monde“ hat etwas verklärtes, verträumtes, romantisches und rätselhaftes; letzteres gerade dadurch, dass die Songs trotz der schwarzmetallischen Komponente federleicht im freien Raum zu schweben scheinen. Bis auf den folkigen und gar neoklassisch angehauchten Abschluss mit „Tir Nan Org“ sind die Stücke in sich vergleichbar strukturiert, wobei doch zumindest bei mir „Sur l'autre rive je t'attendrai“ als in Sachen Intensität und Faszination hervorstechender Song hängen geblieben ist.

Eine offenkundige Zielgruppe existiert für Alcest ähnlich wie für so viele Prophecy-Bands nicht, doch wer sich für originelle sphärische und melancholische Musik interessiert und dabei auf offenkundige Härte verzichten kann, sollte sich eine Reise in die andere Welt von Alcest gönnen!



   
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