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Metal Militia - Perpetual State of Aggression
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Label

Sonic Wave

Rezensent

Peter

Das schwierigste ist immer die Einleitung. Vor allen Dingen dann, wenn im Prinzip ein einziges Wort ausreicht, um eine CD zu beurteilen. Kaufempfehlung! Damit ist im Prinzip nur denen geholfen, die eher von Verschwendungssucht als von Falschgeiz befallen sind. Also werde ich jetzt versuchen, die Sensation des Jahres aus den U.S.A. irgendwie in Worte fassen. Metal Militia sind ein junges Quartett (17- 19 Jahre alt) aus dem sonnigen Florida und mit "Perpetual state of aggression" ist vor kurzem die erste CD erschienen. Eher unscheinbar in der Covergestaltung verbirgt sich das Geheimnis der Band in binären Digitalcodes, die zusammengefasst 10 Titel ergeben. Soweit bis dahin. Als relativ abgebrühter Kritiker, der mehr Schrott als Schmuckstücke gehört hat, bin ich eigentlich recht neutral an die Sache rangegangen. Moment mal! Hier passt was nicht! Hat da jemand in den Vereinigten Amerikanischen Emiraten die falsche CD in die Hülle gepackt? So professionell und versiert spielt eine Band evtl. nach der zweiten oder dritten CD, aber nicht gleich zu Anfang. Metal Militia sind die Hoffnung einer neuen amerikanischen Blütezeit des Thrash! Ohne wenn und aber. Diese Band spielt so routiniert und hingebungsvoll den alten Stoff, dass es einem bei jedem Titel die Freudentränen in die Augen treibt. Kein Trend, kein dezenter Anflug einer möglichen Anbiederung bei Machine Head oder sonstigen Verrätern an der reinen, unverfälschten Lehre des Thrash. Diese Jungs sind so authentisch wie nur möglich und hätten vor 15 Jahren garantiert in der gleichen Liga wie Metallica, Overkill oder Sodom gespielt. Aber heute ist der Stand der Dinge ein wenig anders. Fast alle unsere Helden von damals sind zahnlos, biedern sich dem Gott Mammon an, spielen im Gefängnis, anstatt dort selber inhaftiert zu sein, kurzum es ist Zeit für eine radikale Frischzellenkur. Die heißt schlicht und ergreifend "Metal Militia". Weit entfernt davon, lediglich nur zu dreschen und die Stimmbänder zu verbiegen, ist die gesamte CD auf einem anderen Niveau angesiedelt. Alle Titel sind technisch und spielerisch vollkommen perfekt, ohne in sterile Selbstverherrlichung auszuarten. Nichts ist zu viel vorhanden, alles steht in einem vernünftigen Verhältnis zueinander. So wird ein über die gesamte Spielzeit stets druckvolles Gesamtbild aufrechterhalten, das durch die überragende Produktion noch verstärkt wird. Diese Band hat die besten Chancen, als der neue Hoffnungsträger des U.S. Amerikanischen Metals gehandelt zu werden. Falls nicht eine Sinneswandlung passiert und aus "Metal Militia" "Floritellica" wird.

Gina Gregoletto
19 SW 3rd St.
Pompano, Fl. 33060
http://www.metalmilitia.cc



   
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