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Spellbound - Nemesis 2665
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Label

Armageddon / Soulfood

Rezensent

Alf

Thrash as Fuck! So richtig die alte Schule mal wieder, zwischen Metallica, Testament und alten Megadeth, aufgepeppt mit modernen Einsprengseln und jeder Menge Energie. Schon der erste Song "Pernicious Alliance" glöckelt dem Hörer einen flotten DoubleBass um die Ohren und dürfte sowohl Freunde alter Schule begeistern, als auch Neueinsteigern ein interessiertes Aufhorchen bescheren, nicht nur wegen des tollen Megadeth-Zitats.

"Nemesis 2665" ist jedenfalls das zweite Studioalbum der Bodensee-Thrasher und verbreitet frühlingsfrisches Thrash-Feeling, das es irgendwie schafft, trotz all der bekannten Stilmittel vollkommen unverbraucht zu klingen. Dazu tragen auch die vielen Zitate bei, die sich vor dem Feeling alter Klassiker verbeugen, das zweistimmige Solo in "Demons Deadly Sins" etwa kann durchaus als "...and Justice For All" Huldigung durchgehen. Auch Sänger Dave Maier klingt gelegentlich wie 'ne aggressivere Version von James Hetfield, aber das liegt wahrscheinlich am charakteristischen Vibrato, dass er in manche Gesangslinien packt.

Es gibt auch moderne Elemente auf "Nemesis 2665", wie Spellbound selbst auf ihrer Homepage versichern: Nicht nur mit dem dichten Sound, sondern auch mit manchen Breaks, Riffs und Kreischpassagen machen Spellbound darauf aufmerksam, dass die moderne Metal Entwicklung nicht vollkommen an ihnen vorbeigegangen ist. Aber das hebt das coole Retro-Feeling des Albums eigentlich nur noch hervor, weil alles überaus weich ineinander übergeht: Denkt man noch, man hätte soeben ein modernes Stilmittel entdeckt, findet man sich plötzlich in den späten Achtzigern wieder und reibt sich die Gänsehaut von den Armen. Man höre sich nur die geile Melodic-Thrash-Nummer "Celestial Death / Nemesis" an: über neun Minuten.

Was soll ich noch dazu schreiben? Spellbound haben ein geiles Thrash-Album aufgenommen, mit vielen vielen geilen Old-School-Zitaten, mit geilen Songaufbauten und mit einem geilen Sound. Wer auf Abandoned steht, kann sich "Nemesis 2665" mit allerbestem Gewissen daneben stellen und sich auf ne ordentliche Headbang-Orgie einstellen. Wen noch Authenzitätszweifel plagen, darf die sich ruhig vom Exodus-Cover "And Then There Were Non" aus dem Schädel klopfen lassen. Coole Scheibe!



   
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