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Freund Hein - Chaos Immanent
Metalspheres Info-Box

Genre

Prog-Jazz-Psycho-Thrash

Spielzeit

31:30

Rezensent

Alf

Freund Hein setzen auf ein Fun Konzept und eigentlich könnte man ja vermuten, dass die Musik dabei ins Hintertreffen geraten ist - wie so oft halt, wenn man sich gepflegte Verulkung aufs Band-Banner gepinselt hat. Eine angenehme Überraschung also, dass hier ein paar fähige Musiker am Start sind, die sehr genau wissen, wie man eine zappelige Thrash-Variante zu spielen hat!

"Chaos Immanent" bietet Death/Thrash Riffs auf höchstem Niveau, mit fiedeligen Soli, punktgenauen Breaks und einem herrlich zappeligen Drummer. Trotzdem blinzelt ständig der Schalk zwischen den Ideen durch, manchmal mehr, manchmal weniger: Während sich die ersten Songs auf recht klassisch zappeliges Thrashen beschränken, gibt’s mit "Trilogy" eine superüberdrehte Funk-Thrash-Jazz-was-weiß-ich-noch Verarsche, die klingt, als hätten sich Lawnmower Deth nach Abschluss auf der Musikhochschule ein paar Trips eingeworfen; vollkommen abgefahren, vollkommen cool!

Also wirklich, auch wenn die Burschen mir dafür den Freund-Hein-Impotenz-Fluch auf den Hals hetzen werden, so was beeindruckendes hab ich ehrlichgesagt nicht erwartet! Freund Hein klingen wie ein böser Thrash Zwilling von System Of A Down, frisch der Klapsmühle entsprungen, Sänger Gorepheus Bloodimir ... äh ... Schmeichelkönig klingt sogar stellenweise nach Psychoschreihals Serj Tankian zu seinen überdrehtesten Zeiten ...

Den Sound haben sich die Heins im Concrete-Studio oberamtlich eintüten lassen und zerstreuen damit die letzten Erwartungen es mit einer Demo-Band zu tun zu haben. OK, wiederum riskiere ich den Heinschen-Schlappschwanz-Fluch, aber wenn man sich "Chaos Immanent" am Stück anhört, geht einem das Gezappel dann doch irgendwann ein bisschen auf den Zeiger und so richtig wollen sich die Songs nicht unterscheiden lassen – dafür sind sie einfach zu vollgestopft und bedienen sich gleicher Stilmittel. Trotzdem. Prog-Thrash-Freaks sollten schnellstens auf die Seite der Burschen flitzen, ebenso jene die sich frühe SOAD-Werke mit mehr Thrash gewünscht hätten, oder die gelegentlich mal wieder den Lawnmower Deth Spirit aufleben spüren wollen. Beeindruckend, cool, aber vollkommen verrückt.



   
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