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Collapse 7 - Supernova Overdrive
Metalspheres Info-Box

Genre

Grooviger Death Metal

Label

Noisehead Records

Rezensent

Volker

Lange hat sie hier auf dem Stapel noch zu rezensierender CDs geschmort, die neue Collapse 7. Doch als „Supernova Overdrive“ dann endlich mal für einen ersten Testlauf im Player landet, drängt sich die Scheibe - scheinbar wie um diesen Zeitverlust gutzumachen – ganz schnell in den Vordergrund. Ich habe länger kein Album einer mir zuvor unbekannten Band mehr gehört, das derart schnell überzeugt und mitzieht!
Trotz des wohl in Deutschland eher niedrigen Bekanntheitsgrades stehen hinter Collapse 7 alte österreichische Metalhasen, das erste Demo wurde bereits 1993 aufgenommen. Bassist und Sänger Mario Klausner war am Viersaiter bereits bei einigen der bekannsten Metalbands des Landes (Pungent Stench, Belphegor und Hollenthon) aktiv und hat mit seinen drei auch nicht mehr ganz jugendlichen Mitstreitern reichlich Erfahrung um sich versammelt. Es ist allerdings zu vermuten, dass die in der Vergangheit unter den Namen Scent of Paradise und Pathetic firmierende Band in den letzten 15 Jahren nicht durchgängig aktiv war, denn der erste Longplayer wurde erst 2004 bei Napalm Records veröffentlicht.
Was es nun anno 2007 von Collapse 7 zu hören gibt, ist frischer, grooviger und stark rockorientierter Death Metal, der gleichzeitig lässig und bleischwer klingt. Das kann man nun Death'n'Roll nennen oder es einfach lassen und sich die beiden Gorefest-Scheiben seit deren Reunion als groben Vergleich vorstellen. Die Österreicher tönen vielleicht etwas weniger brutal, können bei Bedarf aber auch ordentlich zulangen. Ein wenig nach Jan Chris de Koeyer klingt Mario Klausners kraftvolle rauhe Röhre dann ebenfalls, wobei er auch mal ein paar cleane Gesangsparts einbaut, die nicht stören doch auch nicht sein müssten. Collapse 7 sind eine Band bei der Monotonie im Gesang völlig okay ist und das allein spricht schon dafür, dass die einzelnen Stücke spannend und kurzweilig gestrickt sind - was beim Titeltrack zum Auftakt anfängt und sich quasi nahtlos bis zum zehnten und letzten Song fortsetzt.
Der Beginn mit „Supernova Overdrive“ und „Cold fact tomorrow“ ist jedenfalls absolut überzeugend und sorgt für den oben beschrieben Effekt umgehender Begeisterung. Messerscharfe Riffs, überzeugende Leads, absolut souveräne Rhythmusarbeit und sehr griffige Hooks – so wenig abgedroschen kann absolut eingängiger Death Metal klingen. Der ungekrönte Groovekönig des Albums ist klar das monströse „Gravity Collapsing Theory“ und das flott wütende „King of nothing“ ist mir ebenfalls noch eine gesonderte Erwähnung wert. Dass im ruhigeren „The Silence that remains“ mit dem Cleangesang dann doch übertrieben wird, erscheint dagegen eine lässliche Sünde und bleibt Geschmackssache. Fest steht dagegen, dass „Superova Overdrive“ eine Menge Spaß macht und in seiner Gesamtheit absolut empfehlenswert ist!



   
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