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Centurions Ghost - The Great Work
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom / Thrash Metal

Label

I Hate Records

Rezensent

Volker

Ja, ich liebe das Centurions Ghost Debut „A Sign of the Things to come“, das vor knapp zwei Jahren als massiver Doom/Thrash/Black-Hybrid das Licht der Welt erblickte und der metallischen Welt einen der wenigen wirklich strahlenden neuen Impulse zu geben vermochte. Allerdings hatte die Band zu dieser Zeit mit James Begley einen zumindest auf Konserve hervorstechenden Frontmann zu bieten, und mit dessen Nachfolger Mark Scurr habe ich doch so meine ernsthaften Probleme. Trotz allem Engangement scheint der gute Mann weder stimmlich noch von seiner Ausstrahlung her zur Band zu passen und zusammen mit einer etwas veränderten stilistischen Ausrichtung führte dies dazu, dass mich Centurions Ghost auf dem Doom Shall Rise Festival 2007 nach einer Viertelstunde nur noch genervt haben. Dies soll nun keine Vorverurteilung von „The Great Work“ sein, aber doch darauf hinweisen, dass dieser Zweitling dem Debut in zumindest vielen Belangen klar unterlegen ist. Subjektiv unterlegen wohlgemerkt, denn viele Stimmen zu dieser uns erst recht spät zugestellten Promoversion des Albums kommen zu einem anderen Fazit.

Was ist es also, das mir hier so schmerzlich fehlt? Es ist diese wuchtige, majestätische und finstere Einzigartigkeit, die „A Sign of the Things to come“ ausmachte und die ich auf „The Great Work“ nur in Ansätzen wiederfinden kann. Das neue Werk hat ebenso stark ausgeprägte klassische Doom-Wurzeln, die jedoch in einen anderen Grund verpflanzt wurden. Statt dem Black/Thrash aus der Kinderstube des Heavy Metal setzen Centurions Ghost nun mehr auf sludgige Thrash-Elemente, die mit Psychedelika von Bands wie Cathedral oder mittleren Trouble verquirlt werden. Das sorgt für konsequente Arschtritte, doch hat jemand schon mal was von atmosphärischen Arschtritten gehört? Eben nicht, und obwohl die Engländer immer noch angenehm ungestüm klingen, fehlt mir die so prägende Ausstrahlung. Zu oft verhindert oberflächliche Kraftmeierei authentischen Tiefgang. Immerhin überzeugt Sänger Mark Scurr mit seiner zwischen rauh und leicht hysterisch wirkenden Intonation dazu mehr als auf der Bühne. Ein paar sehr ordentliche und charakteristische Songs möchte ich dem Album insbesondere mit „Let Sleeping Corpses Die“, „Only The Strong Can Survive“ und „I Am God, You Are Denied“ gerne auch noch attestieren, denn schlecht sind diese insgesamt knapp 50 Minuten Musik durchweg sicher nicht. Alleine meiner Erwartungshaltung werden sie wahrlich nicht gerecht...



   
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