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Deep Purple - Perihelion (DVD)
Metalspheres Info-Box

Genre

Hardrock

Label

BMG

Rezensent

Dennis

Es kommt ja selten genug vor, dass ich mir mal eine DVD kaufe, aber bei einer Purple-DVD in Dolby-Digital 5.1-Qualität zum Sonderpreis dürfte selbst Knauserich Dagobert Duck schwach werden. Auf "Perihelion" gibt es ein Konzert (plus zusätzliches, sechsteiliges Interview und Backstage-Aufnahmen) zu sehen, das irgendwann zwischen dem letzten Ausstieg von Ritchie Blackmore und dem Zeitpunkt, wo John Lord die Band verlassen hat, gedreht worden sein muß. Keine Ahnung, wann und wo die Aufnahmen entstanden sind, aber das ist eh zweitrangig. Was hier zählt ist die außerordentliche Qualität dieser Band und auch wenn sich diese schon zwanzig Mal bis zum letzten Mann durchgesprochen haben sollte, kann ich nur immer wieder von neuem darauf hinweisen.
Die Songauswahl auf "Perihelion" ist erstklassig, Bild und Sound gehen in Ordnung. Daß "Child in Time" schon seit Ewigkeiten nicht mehr gespielt wird, sollte mittlerweile auch bekannt sein, und Opfer einer bösen Überraschung wird man hier sicherlich nicht. Ian Gillan bewegt sich leichtfüßig tänzelnd wie seit jeher bekannt über die Bühne, zückt bei "Mary Long" die Mundharmonika und trommelt, rasselt und vor allem singt sich mit seiner in ausgezeichneter Verfassung befindlicher Stimme durch die weiteren Stücke. John Lord bedient seine Orgel mit göttlicher Hingabe und Steve Morse ist eh seit Jahren schon ein ebenbürtiger Ersatz für Ritchie Blackmore. Ein Highlight folgt auf das nächste, "Sometimes I feel like Screaming" gelingt an diesem Abend besonders. Mit jedem Ton übertrumpft sich die Band selbst, "When a blind man cries" und "Smoke on the Water" werden frenetisch umjubelt, das Licht geht an. Ende? Nein, noch einmal kommen Deep Purple auf die Bühne und geben mit "Hush" und "Highway Star" ihr bestes. Ein würdiger Konzertabend, wie er besser nicht hätte sein können. Außer natürlich auf der richtigen Bühne.
Deep Purple unterstreichen auf dieser DVD noch einmal, weshalb sie eine der größten Rock-Bands aller Zeiten waren und noch immer sind, weshalb sie zig Millionen Platten verkauft haben und weshalb es so viele Fans wie mich gibt, die diese Gruppe von Vorne bis Hinten vergöttern. Und wer Deep Purple noch immer nicht live gesehen hat, sollte sich schleunigst ein Ticket für den nächsten Auftritt sichern. Wer weiß, wie lange die Band noch diese Form halten kann und solche Auftritte hinlegt wie auf dieser DVD. Ganz nebenbei sind Deep Purple auch eine Band, die nie abgehoben sind und die auch in Zeiten, wo Bands wie Iron Maiden oder Manowar horrende Kartenpreise verlangen, noch preiswert zu sehen sind und stets ihr bestes geben.
Was die DVD angeht, so hat man beim Kauf ja meistens das Problem, daß man vorher nicht reinschauen kann und blind kaufen muß. In diesem Fall waren die vergleichsweise lächerlichen 10 Euro aber ohne Zweifel jeden Cent wert.



   
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