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Alias Eye - A Different Point Of You
Metalspheres Info-Box

Genre

Prog Rock

Label

DVS Records

Rezensent

Volker

Alias Eye aus Mannheim stellen mich mit ihrem zweiten Album vor keine einfache Aufgabe, da Prog Rock - bzw. entsprechend der Selbstdarstellung Art Rock - nun nicht gerade meine bevorzugte Baustelle ist.
Trotzdem ist es ein leichtes, ihnen die Vielseitigkeit, von der in der Bandinfo gleich mehrfach die Rede ist, auch tatsächlich zu attestieren. So weckt der sehr orientalisch anmutende Opener "A Clown's Tale" erst einmal Gedanken an eine progressivere Variante der exzellenten kanadischen Rocker Tea Party, die jedoch spätestens beim Einsatz der Stimme von Phillip Griffiths zerstreut werden. Eben dieser verfügt über ein facettenreiches Organ, das immer wieder mit den verschiedene Stimmungslagen des Albums harmoniert. Auch nach mehrfachen Durchläufen gefällt mir genannter Opener am besten, da die Spannung mühelos über die fast 7 Minuten aufrechtgehalten und trotz der zu sehr in den Hintergrund produzierten Gitarren mit Ecken und Kanten gerockt wird. Ein weiteres Lob geht an das stukturell ähnlich angelegte "The Great Open", bei dem über eine ähnliche Songlänge reichlich Dramatik aufgebaut wird.
Bereits der zweite Song des Albums "Fake the right" zeigt Alias Eye dann von einer ganz anderen Seite: Ziemlich relaxter und funkiger Rock, dessen Basslinien schon mal an die Red Hot Chilli Peppers denken lassen und der gegen Songende mit einer Prise Jazz angereichert wird. Etwas zu glatt für meinen Geschmack ist "Your Other Way" ausgefallen, das ohne seine recht überraschenden Chanson-Elemente, wohl gar keinen nenneswerten Eindruck hinterlassen hätte. Bleiben noch die beiden schönen und sehr relaxten Songs "Icarus Unworded" und "Drifting" zu erwähnen, von denen gerade erstgenanntes gut gelungen ist. Das sehr nach Piano-Bar klingende, jazzige "Too much Toulouse" will dagegen nun gar nicht an mich gehen, aber das mag Geschmackssache sein.

Trotzdem oder gerade deshalb sollten Genrefreunde "A Different Point Of You" mal mindestens ein Ohr leihen.



   
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