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Latrodectus - In Unisono + Storm in Mind
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal

Jahr

1999 bzw. 2003

Spielzeit

37:42 + 36:46

Rezensent

Dennis

Gleich zwei CDs haben uns Latrodectus zukommen lassen, zum einen das bereits 1999 während einem bei einem Bandkontest gewonnenen Studioaufenthalt aufgenommene Album "In Unisono", zum anderen eine erst kürzlich eingespielte, neuere Promo-CD mit sechs Songs. Latrodectus vermengen in erster Linie klassische Metalelemente mit theatralischem, teils deutschem, teils englischem Gesang und versuchen dabei, eine düstere Grundstimmung zu erzielen. Zu Gute halten muß man der Band sicherlich, daß ein Bemühen um Eigenständigkeit stets gegenwärtig ist, aber gerade hier ist auch der Wurm begraben, denn manchmal schlagen die Jungs, vor allem auf "In Unisono", einfach noch einen Haken zu viel. Immerhin paßt musikalisch aber schon so einiges zusammen, Riffs gibt es wirklich so einige gute zu entdecken (im Mittelteil von "Gift" z.B., um nur mal ein Beispiel zu nennen) und auch die Leads klingen zum Großteil schon sehr überzeugend. Problematisch wird's nur dann, wenn einzelne Songstücke mit einem Übergang aneinandergeheftet werden sollen, denn dann offenbart sich, daß hier leider noch viel zu viel Stückwerk betrieben wird. So verwundert es auch nicht, daß das ganze immer dann gut wird, wenn Latrodectus einfach mal straight geradeaus spielen. "In Unisono" ist durchgängig im Midtempo gehalten, und mir fehlt ein wenig der deutlichere Kontrast zwischen Härte und Melancholie bzw. ruhigeren Tönen, durch den die verschiedenen Stimmungslagen, die in den Texten auftauchen, nachdrücklicher unterstrichen werden könnten. Das größte Problem der Band ist aber zweifellos der Gesang. Daß der nicht überall auf Gegenliebe stoßen wird, werden Latrodectus sicherlich wissen, aber auch wenn das theatralische Element beibehalten werden soll, das auch aufgrund der teilweisen, deutschen Texte hier und da schonmal ein wenig an Subway to Sally erinnert, so muß zumindest in das männliche Gesangsvermögen selbst noch viel Arbeit investiert werden. Die gelegentliche Sopran-Stimme geht hingegen schon in Ordnung und sorgt für eine angenehme, musikalische Auflockerung.

Besser als "In Unisono" gefällt mir die neuere Promo "Storm in Mind", die zwar immer noch mit dem (einen Tick besser gewordenen) Gesang zu kämpfen hat, aber ein wenig die progressiveren Elemente wie beispielsweise bei "Welt III" vom Vorgänger in den Hintergrund stellt und teilweise deutlich atmosphärischere Klänge vorweist. So wissen gerade "Down" und "Was es ist" aufgrund ihrer etwas ruhigeren Seite zu überzeugen, aber auch mit dem Opener "Storm in Mind", der mitunter ein klein wenig an Metallica zu Black Album-Zeiten erinnert, haben Latrodectus einen Treffer gelandet. Der Gesang ist insgesamt ein wenig unspektakulärer und leichter verdaulich geworden und irgendwie knallt das ganze Album einfach ein klein wenig mehr. Ob's an der Produktion liegt oder an was auch immer, letztlich spielt es auch kaum eine Rolle, denn zumindest zeigt diese Promo auf, daß Latrodectus auf dem richtigen Weg sind, auch wenn das ganze zum Teil noch zu unspektakulär klingt, um für langanhaltende Begeisterung zu sorgen. Reinhören könnt ihr übrigens selbst und das auch noch kostenlos. Klickt einfach die untenstehende Homepage der Band an, dort findet ihr die MP3s zu den Songs der Promo und weitere Infos über Latrodectus.



   
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