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Not Fragile - 21st century ballroom
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Label

Hellion Records

Rezensent

Dennis

Zwei Planeten mit einem Totenschädel in der Mitte bilden das Cover dieser CD und lassen mich erstmal etwas verdutzt dastehen. Viele Gruppen, die auf Science Fiction setzen wüßte ich jetzt so aus dem Stehgreif jedenfalls nicht, die meisten greifen ja eher Fantasy-Themen auf, wenn es denn schon etwas Unwirkliches sein soll. Sacred Blade fielen mir auf Anhieb ein, mit deren Musik hat Not Fragile allerdings nicht viel gemein.
Hier haben wir es mit einem astreinen Helloween-Klon zu tun. Doch halt, diese Gruppe gab es ja tatsächlich schon vor 20 Jahren, noch bevor die Kürbisköpfe aus Hamburg ihren Weltruhm erlangten. Ob die Musik von Not Fragile, die übrigens ebenfalls aus Hamburg kommen, zu jener Zeit schon die gleichen Stilelemente aufwies, kann ich aufgrund mangelnden Materials leider nicht sagen, aber das spielt auch keine große Rolle. Entscheidender ist, daß sie ihre Sache auf "21st century ballroom" wirklich gut machen, vor allem aber ein Paket mit satten, kraftvollen Songs auffahren. Diese haben allesamt die typischen Helloween-Gamma-Ray-Mitsing-Melodien, zudem bringen sie auch noch die benötigte Power mit, die diese Songs erst interessant macht und richtig in Szene setzt. Auf überflüssiges Gefrickel wird glücklicherweise verzichtet.
Unterschiede zu den bereits genannten Bands gibt es natürlich auch, hier steht der Gesang an erster Stelle. Stimmlich gefällt mir das, was Torsten Buczko zu bieten hat, alles in allem recht gut, gesanglich jedoch hat der gute Mann vermutlich vergessen, daß er Sänger einer Metalband ist, denn etwas kraftvoller könnte seine Stimme schon daherkommen. Vielleicht sollte die Gruppe es mal mit kleinen Chören bei den Refrains versuchen, möglicherweise würde das dem Gesang noch den letzten Schliff geben. Auf der anderen Seite finde ich es aber gerade erfrischend, daß hier nicht übermäßig mit Bombast gespielt wird.
Auch wenn hier noch ein wenig Verbesserungsbedarf besteht, auf gar keinen Fall möchte ich diese CD schlecht machen, denn auch nach dem dritten Durchlauf bin ich noch absolut davon überzeugt, daß Helloween mit diesen Songs nach der Keeper II lange nicht so abgestürzt wären, wie sie es seinerzeit taten. Und wenn Ihr mir nicht glaubt, dann überzeugt Euch doch selbst.
Um dies zu tun müßt Ihr lediglich 15,50 Euro eintüten und einsenden an Hellion Records.



   
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