Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4716136
Besucher seit 09/2002


Path of Golconda - Destination: Downfall
Metalspheres Info-Box

Genre

Black / Death / Thrash Metal

Jahr

2004

Spielzeit

44:19

Rezensent

Volker

Eigentlich müssten sich Path of Golconda nach der Veröffentlichung von "Destination: Downfall" in ihrem Proberaum einschliessen. Und zwar keinswegs, weil dieses Scheibchen so grauenhaft wäre, sondern aus der Befürchtung, nicht von lauter Labels, die die Band unter Vertrag nehmen wollen, überrannt zu werden! Ob dieses vielleicht etwas überzeichnete Szenario denn tatsächlich eintreffen wird, vermag heutzutage wahrscheinlich niemand zu prophezeien, aber zweifellos steht fest, dass "Destination: Downfall" wie die Hölle abgeht und eine der besten extrem-metallischen Veröffentlichungen ist, die ich in der letzten Zeit gehört habe.
Die 1999 gegründete Band kann bereits auf zwei Eigenveröffentlichungen verweisen, die sowohl im Underground als auch bei größeren Magazinen auf großen Zuspruch gestossen sind, und es sollte wohl mit dem Teufel zugehen, wenn sich diese Reaktionen nun nicht noch potenzieren würden. Die Eigenbeschreibung "Chaos, Aggression, Leidenschaft" sagt so vielleicht schon vielmehr als eine stilistische Einordnung, die nur mit einer breiten stilistischen Streuung vorgenommen werden kann. Black, Death und Thrash Metal mit gleichberechtigten Anteilen ergänzen sich prächtig mit traditionellem Metal und auch einigen Hardcore-Einsprengseln. Es ist selten genug, dass einer derart heftigen Band tatsächlich Eigenständigkeit zugesprochen werden kann, aber hier erübrigen sich einfach Querverweise zu anderen Truppen. Path of Golconda blasten und grooven, dass es eine wahre Freude ist und geizen dabei niemals mit Tempowechseln, bei denen von fies schleppenden Parts bis hin zu Überschallgeschwindigkeit alles drin ist. Dabei agiert der Vierer mit der Professionalität ganz alter Hasen und hat sich von Andy Classen eine absolut hochklassige Produktion verpassen lassen.
Wirklich beachtlich ist die Vielfalt auch innerhalb einzelner Songs, die keineswegs zu einer erschwerten Nachvollziehbarkeit führt. "A Cannibal Crusade" beginnt so seinem Namen entsprechend mit einer derben Knüppelorgie um zur Mitte hin, um dann später zwischen sehr melodischen Momenten und vehementen Grooves hin und her zu pendeln und am Ende des heftige Anfangs-Thema wieder aufzugreifen. Wunderbar arrangiertes Songwriting, dass sich z.B. auch bei dem wohl ruhigsten Song "Petriachor (The Parting of Hearts)", ein regelrechter Ohrwurm, wiederfinden lässt. Ausfälle gibts hier keine und dass "Uncreation" ansonsten noch zu meinen Favoriten zählt, ist alleine eine Sache persönlichen Geschmacks. Zu diesem hohen Gesamtniveau trägt ohne Frage auch der neue Frontmann Manuel dabei, der mit seinen bitterbösen und kraftvollen Vocals ebenso wie seine Musikerkollegen zur Oberklasse zählt. Die leicht melancholische Midtempo-Abrissbirne "Devour Machine" gibt es noch als Bonustrack dazu, der in keinster Weise vom Gesamtniveau abfällt.
Wer also auf der Suche nach einer wirklich eigenständigen heftigen Metal Band mit messerscharfen Riffs, geilen Gitarrenmelodien und einer unantastbaren Rhytmusfraktion ist, der kann das Stöbern getrost einstellen und stattdessen lieber 10 Euro plus 2 Euro für P+V eintüten und auf den Weg nach Oberhausen schicken. Es lohnt sich!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword