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Intruder - Live to Die
Metalspheres Info-Box

Genre

Speed Metal

Label

Hellion Records

Rezensent

Dennis

Intruder sind eine weitere Speedmetal-Band, die die 80er Jahre in Amerika hervorgespült haben und die Anfang der 90er genau so schnell wieder verschwunden waren wie die meisten ihrer Kollegen. Wie das 20seitige Booklet dieses Re-Releases von "Live to Die" so schön erzählt, erblickte die Band 1984 in Thrashville, Tennessee das Licht der Welt und trat anfangs als Coverband von Bands wie Twisted Sister bis Savatage unter dem Namen Transgresser in Erscheinung, hatte dabei mit zahlreichen Besetzungswechseln zu kämpfen und benannte sich schließlich kurz vor der Veröffentlichung des Debutalbums in "Intruder" um. Jenes Album wurde nun von Hellion Records neu aufgelegt und kommt mit einer feinen Aufmachung daher. Geboten werden acht Stücke überdurchschnittlichen Speed-/Thrash-Metals, der über weite Strecken vielleicht am ehesten an Metallica zu "Kill 'em all"-Zeiten erinnert, aber daneben auch eine ordentliche Portion Exodus oder Testament abbekommen hat. Das Ergebnis klingt auch schonmal ein klein wenig wie Blind Guardian in ihrer Anfangsphase, aber insbesondere stechen auch die ruhigeren Momente Intruders positiv hervor, die die Jungs geschickt zwischen den nach vorne bretternden Parts einstreuen. Und wenn Intruder bei "Cold-blooded Killer" zu Beginn eine doomige Passage mit schrillen Gitarren einläuten, dann erinnern mich die Amis sogar ein klein wenig an Cirith Ungol. Daneben sind aber auch die schnelleren Stücke wie "Victory in Disguise", "T.M. (You paid the Price)" und "Cover up" kleine Perlen US-Metallischen Schaffens, so daß es fast schon fahrlässig wäre, "Live to die" qualitätsbewußten Bangern mit einem Faible für diese Art von Sound nicht ans Herz zu legen.

Das ursprünglich 1987 erschienene Album wurde zum Re-Release digital remastert und besitzt folgerichtig auch eine wirklich gute Produktion, lediglich die Gitarren könnten für meinen Geschmack etwas mehr Power vertragen. Aber das ändert am positiven Gesamteindruck wenig, zumal es mit den beiden Demos von 1984 und '86 gleich noch sechs Bonustracks oben drein gibt, von denen fünf zwar zum Teil auch unverändert im Hauptteil zu finden sind, aber mit "Night Shift" immerhin auch ein unveröffentlichter Song auf die CD geschafft hat. "Live to Die" läßt ohne größere Schwierigkeiten erkennen, daß nicht die musikalischen Qualitäten dafür verantwortlich waren, daß Intruder ein ähnlicher Status wie der der größeren Bay Area-Kollegen verwehrt blieb. Ob den Jungs der notwendige Schub aus dem Underground fehlte, das Debutalbum ein oder zwei Jahre zu spät erschien oder schlichtweg der frühe Support einer finanzstärkeren Plattenfirma fehlte (Metal Blade nahm die Band erst drei Jahre später für die beiden Alben "Escape from Pain" und "Psycho Savant" unter Vertrag) soll dahin gestellt bleiben, und auch ihr werdet wohl nicht mehr viel daran ändern können, Intruder doch noch den entscheidenden Schubs zum großen Ruhm zu verpassen. Immerhin könnt ihr Euch jetzt aber "Live to Die" auf CD zulegen und Euch darüber hinaus sogar von den Livequalitäten der Band überzeugen, die im Juli auf dem Headbangers Open Air in Brande Hörnerkirchen zu sehen sein wird. Wir sind gespannt, was die Jungs dort zeigen werden!

P.S.: "Live to Die" gibt's direkt bei Hellion Records!



   
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