Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4682742
Besucher seit 09/2002


Ritual Steel - A Hell of a Knight
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal

Label

Miskatonic Foundation

Rezensent

Dennis

Yes! Da hat uns der gute Rich Walker in unserem Interview gewiss nicht zu viel versprochen. Von einem Killeralbum zu sprechen mag zwar etwas übertrieben klingen, aber Spaß macht "A Hell of a Knight" allemal. Wißt Ihr, was ich am Heavy Metal so mag? Wenn er eben nicht ganz perfekt und spiegelglatt klingt, eben gerade so, als würden sich einige Leute einfach ihre Instrumente schnappen und drauf losjammen. Dies ist bei Ritual Steel der Fall, denn "A Hell of a Knight" klingt zwar nicht ganz ausgereift, überzeugt aber dafür vor allem mit seinem fetten Gitarrenspiel und solidem Songwriting.
Wer die Band schon etwas länger kennt, weiß, daß es bei ihnen schon immer recht true und klischeehaft zuging. Folglich war natürlich auch von ihrem Debut nichts anderes zu erwarten, und so fällt schonmal das ein oder andere Wort, das getrost auch auf jeder x-beliebigen Manowar-Scheibe gefunden werden kann. Als Einflüsse auf ihre Musik benennt die Band gleich eine Reihe von Gruppen, die sowohl aus Amerika, Deutschland als auch England stammen. Während Sascha Maurer (bekannt unter anderem auch durch seine vielerorts gefürchteten Verrisse im Hellion Katalog) gesanglich zwischen J.D.Kimball, Udo Dirkschneider und Bruce Dickinson schwankt, ordnen sich die Gitarrenriffs vor allem im amerikanischen 80er Metal ein. Gerade hier zeigen Ritual Steel ihre Stärken, denn was der inzwischen von der Band gefeuerte Dirk Johannsen und Timo "Tipton" Tippmann (man verzeihe mir das durchaus gut gemeinte Wortspiel) in diesem Bereich abliefern klingt nicht nur druckvoll und unverbraucht, sondern auch spontan und ungezwungen. Ansonsten macht auch der Gesamtsound alles andere als einen eintönigen Eindruck, von ruhigeren Songparts über Midtempokracher bis hin zu High-Speed-Granaten ist alles vorhanden. Bleibt festzustellen, daß "A Hell of a Knight" alles in allem einige recht starke Nummern vorweisen kann, auch wenn man bei vereinzelten Stücken wie "Commandment of the solar Maiden" oder "No Escape" den Refrain noch etwas besser hätte ausarbeiten können.
Schade auf jeden Fall, daß es Ritual Steel bei ihrem Debut nicht auf mehr als 8 Songs gebracht haben, denn "A Hell..." macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Und das Kampfeslärm-Intro, das spätestens seit "Nightfall in Middle Earth" eigentlich ausgelutscht sein sollte, kann man nicht wirklich dazuzählen. Wenn die Jungs weiter so arbeiten wie bisher, Sascha in den höheren Lagen noch etwas an seinem Gesang pfeilt und das Niveau von "Master Rage" oder "T.W.O.N." auch über ein komplettes Album gehalten werden kann, dann wird der Weg sicherlich steil nach oben führen. Wer kein Problem mit den powermetal-typischen Klischees hat und zudem auf klassischen Metal steht, kann hier beherzt zugreifen.
Zu beziehen über Hellion Records.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword