Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4713647
Besucher seit 09/2002


Seven Witches - Passage to the other Side
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Metal

Label

Noise Records

Rezensent

Dennis

Eigentlich kaufe ich mir ja nur noch ziemlich selten aktuelle CDs. Ausschlaggebend dafür ist zum einen, daß ich immer noch nicht alle Perlen aus den 70ern und 80ern in meiner ziemlich umfangreichen Sammlung habe, zum anderen aber auch, weil ich oft Promoversionen von neueren Scheiben zugeschickt bekomme und mir da gar keine Zeit mehr bleibt, mich noch viel mit anderen Bands zu beschäftigen. Im Falle von Seven Witches jedoch war ich so gespannt auf die neue CD, daß ich es mir am Tag der VÖ nicht entgehen ließ, einen kleinen Einkaufsbummel zum Saturn zu machen, um mir das einzige, vorhandene Exemplar einpacken zu lassen.
Ob sich der Einkauf gelohnt hat? Ich muß dazu sagen, daß ich ellenhohe Erwartungen von dieser CD hatte, denn schon auf den Vorgängerwerken hatte es die Band um Jack Frost ziemlich gut verstanden, den amerikanischen Sound der 80er einzufangen und neu aufleben zu lassen. Auch "Passage to the other Side" ist ein klasse Album geworden, was nicht zuletzt am Austausch von Wade Black gegen seinen Nachfolger James Rivera liegt. Dieser beherrscht die gesamte Tonleiter noch immer so gut wie vor 20 Jahren, als er mit Helstar schon Jahrhundertklassiker wie "Burning Star" oder "Remnants of War" veröffentlichte. So läuft eben jener James Rivera auch auf "Passage to the other Side" wieder zur Höchstform auf, und ob nun bei den tieferen Lagen wie bei "Dance with the Dead" oder den hohen, wie bei "Mental Messiah", bei dem er sogar Rob Halford, selbst mit dessen extrem hohen Vocals zu Painkiller-Zeiten, in den Schatten stellt, was hier geboten wird ist einfach fantastisch. Auf der anderen Seite betrachte ich das ganze allerdings auch mit etwas Wehmut und denke an die alten Zeiten mit Bobby Lucas am Mikrofon zurück, der zwar lange nicht so göttlich sang, aber irgendwie auch einen Teil von Seven Witches für mich ausmachte. Lacht mich nur aus, aber ich finde, daß Lucas in seiner Stimme etwas ähnlich charismatisches, ja, geradezu mystisches hatte wie J.D. Kimball von Omen. "Passage..." hingegen hat für mich mehr Ähnlichkeiten mit Helstar oder Destiny's End als mit den älteren eigenen Werken.
Doch bleiben wir bei den positiven Dingen, denn "Passage..." ist, wie schon gesagt, ein ziemlicher Killer geworden. Daß auch Jack Frost es noch nicht verlernt hat, mit der Klampfe umzugehen, sollte selbstverständlich sein. So werden auch bei "Johnny", "Fever in the City" oder "The last Horizon" keine Gefangenen gemacht, und weder an fetten Riffs noch an pfeilschnellen Gitarrensoli gespart. Die blitzreine Produktion und das an Running Wild angelehnte Meisterwerk "Passage to the Other Side", das mit einem balladesken Anfang und Ende aufwartet und dadurch den Text über den Tod angenehm episch wirken läßt, sowie ein schickes Cover runden diese Scheibe ab, die ich schon jetzt getrost zu DEN Veröffentlichungen des Jahres zählen möchte. Wer hier nicht zuschlägt, ist selbst Schuld!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword