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Tyrant's Reign - Tyrant's Reign
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Label

Cynical Gentlemen Records

Rezensent

Dennis

Und schon wieder ein Reborn Classics-Bootleg, den es auszumustern gilt. Es ist schon irgendwie schade um's liebe Geld, aber in diesem Fall solltet ihr keine Sekunde zögern, eine Runderneuerung vorzunehmen. Verantwortlich für die Ablösung im CD-Regal sind einmal mehr Hellion Records, die mit Tyrant's Reign erneut eine amerikanische Perle aus den tiefsten 80ern ausgegraben haben. Tyrant's Reign? Na ja, richtig groß war die Band nie, veröffentlichte regulär lediglich eine einzige Mini-LP ("Year of the Tyrants") mit 6 Songs (Auflage 5000 Stück) auf ihrem eigens dafür erschaffenen Label sowie eine 7" mit einer Auflage von 500 Stück und löste sich nach dem 3-Track-"Judge and Jury"-Demo im Jahr 1989 erstmal auf. Das Interesse an der Band blieb jedoch über die Jahre hinweg zumindest bei einer kleinen, eingeschworenen Fan-Gemeinde bestehen, so daß dieser von Hellion vertriebene Rundling mit 11 Tracks aus der tiefsten Vergangenheit nur eine Frage der Zeit sein konnte. Es ist also nur ein kleines Lebenszeichen der Jungs aus Illinois, dem schon bald ein komplett neues Album folgen soll.
Ein Teil dieser 11 Stücke stammt von besagter LP, "Passage to Eternity" und "S.O.S." vom genannten Tape und die weiteren Songs? Keine Ahnung, möglicherweise von einem der drei Demo-Tapes, die Tyrant's Reign vor der Mini-LP aufgenommen haben. Außer ein paar Insidern wird das wohl keiner so recht wissen, aber mir ist es im Endeffekt auch ziemlich wurscht, denn der Rundling bietet verdammt feinen US-Thrash, der zu keiner Sekunde den Anschein macht, als sei er nicht aus einem einzigen Guß geschmiedet worden. Tyrant's Reign erinnern mich nicht selten ein wenig an die alten Metallica (vornehmlich zu "Kill 'em all"-Zeiten), aber auch Testament oder Hallow's Eve sind natürlich Referenzen, welche nicht allzu fern liegen. Die Band selbst nennt oft noch Slayer als großen Einfluss, was bei den Riffs auch schonmal ein wenig durchschimmern mag. Wirklich brutal gehen die Jungs aber nicht zur Sache, und das müssen sie auch nicht. Tyrant's Reign haben in Randy Barron einen hervorragenden Sänger, der oft an den jugendlichen James Hetfield erinnert, sich jedoch von einer weitaus flexibleren Seite zeigt. Die hohen Screams sitzen erstklassig und verhelfen den ohnehin schon verdammt starken Stücken wie "The Amulet" oder "Jack the Ripper" dazu, in die allererste Reihe der 80er US-Bands vorzustoßen. Vom einfachen Banger ("S.O.S.") über Highspeed-Granaten ("Thrashing Metal Maniacs") bis hin zur Ballade ("Forever and a Day") ist hier alles vertreten, jeweils mit feinsten, packenden Riffs, aggressivem Drumming und dem tollen Gespür für Refrains und Melodik ausgestattet. Kurz: Tyrant's Reign spielen genau die Musik, nach der das Herz eines jeden Bangers nur so lechzt, dessen Wurzeln irgendwo in den 80ern liegen. Da auch die Produktion keinerlei Wünsche offen läßt, stellt "Tyrant's Reign" nach Hirax und Exodus somit bereits den dritten Pflichtkauf im Thrash-Metier in diesem Jahr dar. Wendet Euch vertrauensvoll an Hellion Records. Und wir sind gespannt, was die Jungs auf dem Keep it True-Festival im November zeigen werden.



   
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