Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4645803
Besucher seit 09/2002


Dark Wire - Lost
Metalspheres Info-Box

Genre

Dark Metal

Jahr

2004

Spielzeit

31:53

Rezensent

Peter

Wie schön, dass es Gästebücher gibt. Neben den schon obligatorischen Verwünschungen, Beleidigungen, Hinweisen auf Konzerte und ähnlichem Kram, findet sich immer wieder mal der eine oder interessant erscheinende Eintrag, dass die oder eine andere Band mit der neuen CD um Aufmerksamkeit bittet. Normalerweise fallen Bands aus dem Bereich "dunkel, düster, schwarz" für mich persönlich unter den Tisch, weil das Interesse an dieser Art von Musik bei mir höchstens 2% ausmacht. Warum dann trotzdem Dark Wire und ein Review zu "Lost"? Ganz einfach. Limitiert auf 75 Stück gibt es diese CD in einer schmucken Blechummantelung und so was macht sich im Regal immer gut. Der Preis von 8 Euro Zloty ist auch ganz fair, zumal die Aufmachung des Booklets dem einer Majorproduktion auch nicht nachsteht und es sich nicht um eine CD-R handelt. Kritik gibt es an der Klangqualität, denn die ist eindeutig zu dumpf ausgefallen, lediglich bei den Pianopassagen und beim klaren(weiblichen) Gesang ist das ganze recht vernünftig. Andererseits, viele Labelveröffentlichungen glänzen in dieser Kür auch nicht gerade wie der Morgenstern. Bleibt zu guter letzt die Musik. Wie schon oben angedeutet bin ich nicht unbedingt der Experte für diese Art von Musik. Deswegen kann meine persönliche Einschätzung jetzt auch nur eine subjektive sein. Dark Wire lassen sich grob dem symphonischen Black Metal zuordnen, die pauschale Umschreibung Dark Metal sagt mir allerdings mehr zu, wobei ich persönlich Referenzen wie Dummi Burger, Ackercocke oder Gretel of Filz nur bedingt zulassen würde. Die späte Phase von Amorphis oder Tiamat lässt sich teilweise auch noch ins Spiel bringen. Gewisse Voraussetzungen, Gesang, Instrumentierung, sind eindeutig Schwarzmetall, andererseits wird sehr viel Wert auf Atmosphäre gelegt, weswegen symphonische Zwischenspiele, getragene Keyboarduntermalung und der erwähnte weibliche Gesang für Abwechslung sorgen. Positiv rechne ich der Band auch an, von gnadenlosem Gebolze genauso weit entfernt zu sein wie Schalke 04 von der deutschen Meisterschaft. Dark Wire sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten bestrebt eigenständig zu sein und sich von ausgelutschten Rastervorgaben zu distanzieren. Sicherlich ist nicht alles perfekt, aber mir ist so eine CD allemal lieber als irgendwelches steriles auf schnellen kommerziellen Erfolg getrimmtes nichtssagendes Schicki Micki. Wer es gerne etwas düster mag und einer durchaus für die Zukunft vielversprechenden Band eine Chance geben möchte, sollte die Homepage mal besuchen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword