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Negative Creeps - Mutual Annihilation
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrashcore

Label

Black Lotus Records

Rezensent

Martin

Obwohl Negative Creeps schon seit Anfang der 90er Jahre existieren, habe ich noch nie zuvor etwas über diese Band gelesen, geschweige denn gehört. Ein Grund dafür könnte sein, dass sie aus Griechenland kommen, welches für eine Metalband wohl eher ein etwas ungewöhnlicherer Herkunftsort ist. Nichtsdestotrotz tourten sie schon mit so namhaften Bands wie Rotting Christ, Septic Flesh oder Homo Iratus durch die Konzerthallen Europas. Trotz des langen Bestehens wurde das erste Demo mit dem Titel "999" erst im Jahre ?99 veröffentlicht und damals spielten sie noch Thrash Metal mit Black sowie Death Metal-Einflüssen.

Nach 3 vorhergegangenen Releases ist man nun musikalisch bei "Thrashing Metalcore" gelandet. So bezeichnen es die Jungs zumindest selbst, ich denke der Begriff Thrashcore trifft es eher. Einflüsse gibt es hier viele, wobei ihr größter wohl Machine Head zu sein scheint. Stimmlich ist es zumindest beinahe identisch und auch soundtechnisch nimmt es sich nicht allzu viel. Ein anderes, sehr bekanntes Vorbild sind aber auch die Brasilianer Sepultura Mitte der ?90er Jahre. Thrashig, trotz allem aber sehr hardcorelastig. So könnte man grob die Musik von Negative Creeps auf ihrem vierten Output "Mutual Annihilation" beschreiben. So wie es sich für moderneren Metal gehört, sind die Gitarren hier relativ tief gestimmt, was aber der Musik nicht unbedingt gut tut. Die teils stakkatolastigen Riffs wirken dadurch recht steril und manchmal etwas eintönig. Lichtblicke gibt es trotzdem hin und wieder, nämlich dann, wenn das Gitarrenduo zu virtuosen Soli und anderen Fingerakrobatiken ansetzt. Leider kommt dies für meinen Geschmack zu selten vor. Dafür ist die Produktion aber sehr fett ausgefallen. Absolut sauber und druckvoll tönt es hier aus den Boxen. Besonders profitieren kann davon das Schlagzeug, dessen Sound sehr angenehm rüberkommt und sowieso macht der Schlagzeuger seinen Job ganz gut. Veränderungen gibt es hier im Verlaufe der Spielzeit keine, abgesehen von seltenen Double-Shout Attacken, die aber leider zu selten auftauchen, um wirklich Abwechslung hinein zu bringen. Auch die einzelnen Lieder sind durchgehend recht einfach gestrickt. Aufgehellt wird diese Einfallslosigkeit von seltenen tollen Parts, wie die schon erwähnten Solis, einer alles niederwalzenden Fußmaschine oder schönen melodischen Riffs. Es gibt nur ein bzw. zwei Songs die mich wirklich durchgehend überzeugt haben, nämlich "We Come For Your Ass", dessen Anfang mich gar etwas an die alten Slayer erinnert und "Methods Of Dissonance", das sehr eingängig ist. Zwei wirklich gute Stücke, von denen man hier ruhig mehr hätte bringen können.

So bleibt am Ende nur der Eindruck eines ständigen Auf und Ab?s - der Kontrast zwischen langweiliger und richtig toller Musik. Schade eigentlich, denn ich denke, dass die Jungs auch das Zeug dazu hätten, mal ein ganzes Album lang Gas zu geben. Das zeigen sie zumindest an so manch einer Stelle mehr als deutlich. Freunde des etwas moderneren Metals oder auch Sympathisanten des Thrash Metals sollten aber dennoch mal ein Ohr riskieren...



   
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