Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4647449
Besucher seit 09/2002


King Goblin - Demo 2004
Metalspheres Info-Box

Genre

Psychedelic Doom Metal

Jahr

2004

Spielzeit

10:39

Rezensent

Volker

Da wären sie wieder, die japanischen Doom-Verrückten von King Goblin, die bereits mit ihrem 2003er Demo für Aufsehen in unserer Redaktion sorgen konnten. Leider gibt's diesmal nur 2 neue Songs zu präsentieren, doch da die extra auf den weiten Weg aus dem Reich der aufgehenden Sonne geschickt wurden, will ich hier mal nicht meckern. Denn schliesslich klingen King Goblin auch 2004 noch genauso durchgeknallt wie zuvor oder vielleicht noch mehr. Sogar so durchgeknallt, dass ich anfangs gar nicht wusste, was ich davon halten soll, doch nach ein paar Durchläufen lichtet sich das Chaos. Masashi Suzuki (g+v), Hidetoshi Ehara (g+v) und Naoto Araki (d+v) haben sich grundsätzlich ihre Mischung aus schrägem Stoner Rock, Doom sowie Brüll- und Röchel-Vocals bewahrt, doch diesmal scheint noch eine Kelle voll Free Jazz dazugekommen zu sein. Die Dillinger Escape Plan des Doom? Könnte man schon denken, wenn man "Megalomaniacs" hört, das mal wie ein straighter Rocker klingt, um dann in der nächsten Sekunde in völlig abgefahrene Songstrukturen abzugleiten. Fast noch bizarrer ist der Anfang von "From Dusk 'til you die", das aber dann in ein ähnliches Fahrwasser geleitet wird. Was fehlt ist hingegen ein traditioneller Doomer der Marke "Black Mountain" vom letzten Demo, doch wenn King Goblin (hoffentlich) mal einen Longplayer auffahren, wird sicherlich von allem was dabei sein. So lange vergnüge ich mich hier noch mit den Demos, denn da gibt es bei jedem Hören wieder was neues zu entdecken. Cool ist auch der Stapel mit japanischen Konzert-Flyern, der zusammen mit dem Scheibchen versandt wurde. Wäre das von der Band veranstalte "Doomer, Doomer, Doomest!"-Festival (sic!) nicht in Tokio, dann würde ich zu gerne mal vorbeischauen...
Leider wird wohl auch dieses Demo nichts an der völligen Unbekanntheit der Band im guten alten Europa ändern und das ist wirklich schade. Und vielleicht noch ein Grund mehr für euch, die Band mal anzuchecken.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword