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The Chasm - The Spell of Retribution
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash / Black Metal

Label

Wicked World / Earache

Rezensent

Volker

The Chasm setzen sich aus drei in den USA lebenden Mexikanern zusammen, die alle nicht mehr ganz blutjung sind, was dann auch schon schnell die tiefe Verwurzelung in den 80ern erklärt. Eine Zeit also, in der lange nicht so viel Aufheben um Subgenres gemacht wurde wie heute und The Chasm besitzen die lobenswerte Frechheit, sich konsequent zwischen alle Stühle zu setzen. "The Spell of Retribution" klingt traditionell bis zum Anschlag, aber vereint dabei nahezu gleichrangig Elemente aus Thrash, Black, Death und klassischem Heavy Metal. Die Bandinfo trifft es mit den dort genannten Referenzen schon ganz gut, denn grob könnte man The Chasm tatsächlich als Mischung aus Possessed, Bathory, Kreator und Judas Priest beschreiben. Venom und Celtic Frost würde ich aber auf jeden Fall noch addieren, denn die Atmosphäre des ganz frühen Black Metal drückt dem Album schon ihren Stempel auf und Tom Warriors legendäres "Uh!" darf in keinem Song fehlen. In einer Detailfrage verlassen The Chasm aber doch einmal die 80er, denn nicht nur bei "Manifest my Intervention" haben die Gitarren einen schweren Dissection-Einschlag.

10 Songs in gut 66 Minuten weisen schon auf teilweise epische Songaufbauten hin, die sich dann auch in "Conqueror and Warlord" mit seinen geilen Soli zum Ende hin sowie vor allem beim dreiteiligen und verdammt schleppenden"The Eclipse: Monument of the Empire" wiederfinden. Absolut ancheckenswert sind auch das gnadenlos nach vorne preschende "The Omnipotent Codex" sowie die Frühachtziger-Teutonenthrash-Nummer "Fortress", der recht unerwartet mit "The Retribution of the lost Years" ein proggiges und teilweise richtig harmonisches Stück folgt. The Chasm begeben sich zwar damit in die Gefahr, den unbedarften Hörer zu überfordern und manchmal scheint der rote Faden auch wirklich etwas verloren zu gehen, aber den Mut zu einem solchen Grenzgang rechne ich höher an. Ist halt kein Album, das beim ersten Hören sofort zündet, aber mit der Zeit taucht man wie von selbst immer tiefer in die intensiven und teilweise ganz schön komplexen Songs ab. "Heavy Metal of Death" nennt die Band selbst ihren Sound, was gewiss nicht alle Einflüße abdeckt, aber die morbide Atmosphäre ihrer Musik schon recht gut einfängt.
Trotz leichter Konfusionen ist "The Spell of Retribution" ein sehr inspiriertes und absolut hörenswertes Album, das Old School-Freaks jeglicher Couleur ansprechen sollte.



   
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