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Silent Overdrive - Babylon Nation
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash Metal

Label

MDD Records

Rezensent

Alf

Metalcore. Der Begriff wuchert wie ein Schimmelpilz in der Reviewlandschaft und hat schon fast denselben "Naserümpf-Faktor" wie der Begriff Nu-Metal. Verdammt schade ist das! Vor allen Dingen, weil auf die Art eine frische Musikrichtung mit gewaltigem kreativen Potenzial in den Scheißepott "Trendmusik"gekickt wird. Und ja, auch Euch, Silent Overdrive, spreche ich des inflationären Begriff-Missbrauchs schuldig! Ein paar Sepultura-mäßige Tom-Läufe und groovige Riffs machen doch noch lange keinen Metalcore! Also bitte bitte habt Mut, hockt Euch über Eure Bandinfo und bezeichnet Euch als das, was ihr auch seid: Metal!
Meiner Meinung nach fabrizieren Silent Overdrive druckvoll produzierten Düsenjägermetal: Rifflastig, schwer und durchgängig gezügelt rummst es aus den Boxen und mit ein paar sehr geilen Melodien garniert klingt das Ganze wie ein "angethrashter" Ableger von Cry Havoc und Gandalf. Leider trifft dieses Konzept nur während der Refrains voll ins Schwarze. Schlecht sind die Strophen nicht, müssen sich aber bis auf ein paar kreative Lichtblicke den Stempel "Standard" gefallen lassen. Irgendwie quälen sich Silent Overdrive eigentlich in jedem Song mit halber Energie zum Refrain, um dort endlich alle falsche Bescheidenheit fallen zu lassen. Ob "Hope", "Babylon Nation" oder "Emotionally Dead", die Melodien gehen einem ums Verrecken nicht mehr aus dem Kopf, aber die Riffs vorher bleiben umso schlechter hängen. "Not Your Home" hat zwar einen schwächeren Refrain, dafür aber einen homogeneren Aufbau und wesentlich weniger Standard im Gepäck als seine Vorgänger, "Blessed" dagegen verspielt diesen Vorteil wieder und muss fast ohne Überraschungen oder Lichtblicke auskommen.
Neugierig macht "Babylon Nation" aber schon, nämlich auf 2005. Dann nämlich wollen uns Silent Overdrive einen Longplayer auf den verwöhnten Metallerteller laden. Wenn sie es schaffen sich aus den allzu bekannten Standards freizuschwimmen, die sich auf "Babylon Nation" noch herumtreiben und wenn sie es schaffen die Stärke ihrer Refrains auch auf die Strophen auszuweiten, könnte uns Arschtretendes ins Haus stehen. "Babylon Nation" jedenfalls überzeugt noch nicht völlig, kann aber durchaus als anständige Feuertaufe für eine junge Band durchgehen.



   
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