Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4734138
Besucher seit 09/2002


Scorngrain - Cyberwarmachine
Metalspheres Info-Box

Genre

Thrash/Industrial

Label

Dynamic Arts Records

Rezensent

Peter

In Finnland scheint es doch mehr Einwohner zu geben als immer angenommen wird. Anders kann ich mir die Flut an neuen Veröffentlichungen, an denen definitiv kein Kind vom Bodensee oder ein Verwandter von Stratovarius beteiligt ist, nicht erklären. Eniac (trommelt und programmiert), Dr. Mike Lederfaust (Gitarre und auch Programmierer) und Twentynine A (kann nur singen) definieren ihren Quark als "Acid Thrash Madness", und damit haben wir den GMHU - den größtmöglichen Heavy Metal Unfall. Denn diese CD braucht im Prinzip keiner. Erinnert sich noch jemand an die schrägen Österreicher Schubert? Die waren auch genauso wichtig wie geistlicher Beistand im Puff und recht schnell wieder verschwunden. Auch Scorngrain werden so eine Randnote des Heavy Metal bleiben. Schon beim zweiten Titel, der erste heißt "24-Hell" und ist das übliche Intro, ist mir klar, dass ich mal auf den Kalender schaue, wann der Sondermüll abgeholt wird. Könnt ihr euch vorstellen, dass die Crew vom Traumschiff Surprise so richtig schwul böse singt? Dazu noch eine schlecht gestimmte Kirmesorgel, etwas irgendwo zwischen Slayer und Machine Head angesiedelter Thrash und künstlich erzeugtes Gefiedel? Doch, das gibt es. "Blank" heißt das akustische Folterinstrument und mit dem blanken Arsch könnte ich den drei Flitzpiepen stundenlang ins Gesicht springen. Meine Güte, es könnte doch gehen! Wenn da nicht der manische Wunsch wäre, sich permanent der Andersartigkeit hingeben zu müssen. Minus permanent nervenden Keyboards hätte "Cyberwarmachine" eine ordentliche Kelle rotzig frecher Thrash werden können, aber es durfte anscheinend nicht sein. Billiger Industrial wie "New Paradise" und das nicht konsequente Umsetzen vernünftiger Ideen - so gehört bei "Dawn of hypocrite God", das leider nur versuchsweise Richtung Hatesphere oder The Haunted tendiert - gehören auch zum persönlichen Waterloo der Band. Im Prinzip kann ich die Sache hier abkürzen, da mir jedes Wort zu diesem Kleinod des Schwachsinns eins zu viel ist. Aber trotzdem, auch wenn mir im Infoblatt wie auf der Rückseite der CD mit einem riesigen Schraubenschlüssel gedroht wird, noch ein paar letzte Worte. Nicht alles, was mehr als ein wenig neben der Spur ist, ist auch innovativ. Wer den Fundus von Rammstein einerseits, aber auch bei den diversen skandinavischen Kollegen (die melodischen Elche Sonata Arctica und Insana/Kopenhagen, kommen mir spontan in den Sinn) so schamlos plündert, wie es bei dieser CD mehr als einmal vorkommt, der hat nicht nur die Narrenkappe verdient. Nicht weil ich Rammstein besonders verehre, sondern weil ich so etwas arm finde. Es sind gute Ansätze vorhanden, aber in der Sintflut der diversen Irrungen und Wirrungen wirkt das ganze wie ein schlechter Scherz. Wenn ich ordentlich lachen möchte, kenne ich jedoch bessere Unterhalter.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword