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Mit Prog-Bands ist das oft so eine Sache. Bei den wenigsten erweist es sich als wirkliche Herausforderung, ihnen einen Stempel mit der Aufschrift "Dream Theater" auf die Stirn zu pressen, andere wiederum erleiden mit ihrem Neo-Prog den frühzeitigen Kältetod. Gruppen wie Psychotic Waltz, die wirklich eigenständig waren, gibt es anno 2004 so gut wie gar nicht mehr, und auch sonstige Ausnahmen, die nicht in einer der beiden oben genannten Kategorien Platz nehmen, sind äußerst spärlich gesät. Assignment gehören in die letzte Sparte, sind nicht wirklich originell, aber heute mit ihrem Queensryche-beeinflussten Sound doch eine von wenigen, positiven Ausnahmeerscheinungen, die in einer Nische musizieren, welche kaum noch von irgendwelchen Bands ausgefüllt wird. Mit "Progressive Changes" haben Assignment jedenfalls ein überzeugendes Album abgeliefert, und falls ihr die frühen Queensryche-Werke genauso genial fandet wie wir und Lethals "Programmed" auch nach vierzehn Jahren noch des öfteren den Weg in Euren CD-Player findet, dann solltet ihr weiterlesen und Euch auf einige interessante Dinge freuen, die Assignment-Gitarrist Goran Panic uns mitzuteilen wusste.


Goran, als erstes möchte ich ein paar Fakten zur Bandgeschichte hören. Soweit ich weiß, existiert ihr bereits seit über 10 Jahren und habt als Death Metal-Band angefangen. Kannst Du uns erst mal von Eurer Gründung erzählen und was damals Eure Einflüsse gewesen sind?

Goran: Die Band ist vor fast zehn Jahren gegründet worden. Wir waren aber aus verschiedenen Gründen nicht konstant aktiv. Als Sven Pollkötter (wechselte nach den Aufnahmen zu den Alternative Allstars) und ich selbst die Band ´95 gründeten, waren unsere Vorbilder Death und Pestilence. Danach komplettierten wir das Line-Up, nahmen das "Thoughts Without Previous Knowledge"-Demo auf und traten in der Umgebung mit Bands wie Sudden Death und Deterrent auf.

In der Zwischenzeit gab es einige Besetzungswechsel bei Euch. Wie kommt's?

Goran: Die Gründe dafür waren nicht ungewöhnlich. Der eine geht, weil ihm der Sound nicht gefällt, der andere, weil er es nicht bringt und der dritte, weil er woanders damit Geld verdient. Es gab nie böses Blut. Eines haben sie allerdings gemeinsam: Sie haben nicht an die Sache geglaubt und nicht annähernd soviel Zeit und Arbeit in die Band gesteckt wie ich. Nach dem zweiten Demo war die Band musikalisch völlig gespalten. Also ging jeder seinen eigenen Weg, aber ich wollte mit Assignment früher oder später weitermachen. Und so kam es ja auch...


Ihr selbst nennt Fates Warning als einen Eurer Einflüsse. Wenn, dann können damit nur die neueren mit Ray Alder gemeint sein. Die haben aber zweifelsohne einen extrem kalten und tristen Sound. Wenn wir die beiden Teile von "Inside of the Machine" mal ausklammern, findest Du, dass sich Eure Songs kalt anhören? Der Meinung bin ich ganz und gar nicht...

Goran: Das mit Fates Warning kam eigentlich von den bisherigen Reviews und vom Belgrader Label. Ich persönlich höre Fates Warning sehr gerne und es hat mich letztendlich nicht gewundert. Ich finde auch nicht, dass sich unsere Songs kalt anhören, außer bei "Inside of the Machine", wo es gewollt war.

Wie steht ihr zur Fates Warning-Phase mit John Arch?

Goran: Ich mag die Alder-Phase lieber, bin aber nicht der absolute Fates Warning-Spezialist. Die Alben der Arch-Ära habe ich natürlich alle gehört, aber sie haben mich nicht zum erneuten Hören verleitet. Von der "Perfect Symetrie" bis zur "Disconnected" waren nach meinem Geschmack alle Alben, so unterschiedlich sie auch klangen, einfach klasse. Unser Sänger Markus sieht das genauso.

Wie entstehen Eure Songs? Bist Du alleine für die Teils so vielschichtigen Stücke verantwortlich?

Goran: Die Songs schreibe ich bei Assignment alle selbst. Ich mache zunächst die Musik fertig und schreibe danach die Texte. Die Bandmitglieder bekommen dann die Songs mit Noten von mir und können sich zu Hause in Ruhe damit beschäftigen. Bei der Probe studieren wir das Stück ein, und wenn jemand einen Verbesserungsvorschlag hat, wird das natürlich getestet. Ich schreibe niemandem vor, wir er was zu spielen hat. Da ist jeder als Musiker nach wie vor gefragt und kann sich selber entfalten. Aber nach eigener Erfahrung muss es einen in der Band geben, der die Richtung vorgibt, denn wenn man jedem entgegenkommt ist der Song am Ende Schrott. 5 Leute in der Band zu haben, die absolut an einem Strang ziehen, ist optimal, aber leider zu selten. Der Zeitfaktor kommt auch noch dazu, da unser Drummer Hendrik Thiesbrummel noch bei Kingdom Come & Avelon spielt und Sänger Markus Brand auch noch bei GB Arts und Fairy Tales singt. Die Jobs und Familien kommen natürlich auch noch dazu. Aber das Wichtigste ist, dass es so funktioniert und jeder zufrieden ist...


Für mich zeigt sich der einzige wirkliche Schwachpunkt auf "Progressive Changes" beim Gesang, zum Beispiel bei "Noisegate". Wie steht ihr selbst dazu, und was werdet ihr versuchen, um auf dem kommenden Album etwas daran zu ändern?

Goran: Hmm...Das scheint ´ne Geschmacksfrage zu sein, weil er bei vielen Reviews auch ausdrücklich gelobt worden ist. Wir wissen allerdings, dass er auf der CD hier und da etwas unsicher klingt, aber das lag an den Umständen. Wir hatten nur zwei Wochen Zeit um die komplette CD einzuproben und nur sechs Tage um sie im Studio aufzunehmen. Mittlerweile kennt unser Sänger die Songs extrem gut und fühlt sich viel sicherer, was der Stimme noch mehr Power gibt. Davon kann sich jeder live überzeugen. Wie gesagt, ist letztendlich Geschmacksache, denn gerade bei "Noisegate" finde ich den vierstimmigen Gesang beim Refrain super. Viele Fans berichteten uns auch, dass sie mehrere Durchläufe gebraucht haben, bis die Melodien sich richtig geöffnet haben... Ist bei Prog wohl öfter so.

"Assignment" bedeutet auf Deutsch so viel wie "Anweisung", die einzelnen Songs beinhalten oft die Worte "remote controlled". Glaubst Du, dass der Mensch von einer höheren Macht gesteuert wird und selbst vielleicht gar keinen Einfluss auf sein Schicksal hat?

Goran: Auf jeden Fall kommt es mir manchmal so vor. Natürlich ist jeder Mensch für sein Schicksal selbst verantwortlich, aber es gibt von Geburt an einen vorgeschriebenen Weg, den man zu gehen hat. Ich glaube zwar nicht an eine höhere Macht, die ist aber auch nicht nötig, denn die Medien haben schon genug Macht um die Menschen und deren Meinung zu kontrollieren. In manchen Ländern mehr in anderen weniger.

Die Texte scheinen überhaupt einen großen Stellenwert bei Assignment
einzunehmen. Was inspiriert Dich zu diesen Texten? Filme? Bücher? Oder das Leben selbst?

Goran: Alle Texte haben einen starken Zusammenhang zu dem alltäglichen Leben, zur Liebe, zur Stellung in der Gesellschaft oder Charakter. Es geht um Verrat, Treue, Machtspiele. All das passiert uns im täglichen Leben, im Beruf, in unserer Freizeit.
Die Texte helfen mir dann auch innerlich mit, ein Thema oder Problem zu verarbeiten. Ich finde es gut, mit den Lyrics auch ein klares Statement abzuliefern und auf Probleme aufmerksam zu machen. Zu Zeiten unseres zweiten Demos "Freedom for us all" ´97 hat unser damaliger Bassist Lars Wieneke (ging später zur Morbus und ist jetzt SPD-Geschäftsführer in Rheine !!!) die meisten Texte geschrieben und zwar über Filme. Da hatten wir Kino vom Feinsten : einen Song über "Braveheart", einen über "Forrest Gump" und einen über "12 Monkeys". Unvergessen die Textzeile "...Life is like a box of choclates", gesungen, beziehungsweise gegrunzt, à la Cannibal Corpse !!!

Das zweiteilige "Inside of the Machine" erinnert mich von Sound und Text her immer wieder an Lethals Klassiker "Programmed". Es wundert mich, dass dieser bei keinem von Euch in den Alltime-Faves auftaucht, die auf Eurer Homepage gelistet sind...

Goran: Er taucht nicht auf, weil keiner in der Band diese Scheibe kennt. Guter Tipp, werde ich mir besorgen müssen. Aber das liebe ich an dieser Musik ! Immer wieder taucht eine Band auf, die dich völlig unerwartet aus den Socken haut. Ist mir neulich noch mit Y&T geschehen.

Kannst Du unseren Lesern das textliche Konzept erläutern, das hinter diesem zweiteiligen Song steckt? Aufgrund der Mehrteiligkeit und dem geplanten dritten Teil lässt sich leicht ausmachen, dass hier ein Konzept dahintersteckt.

Goran: Bei "Inside of the Machine" handelt es sich ausnahmsweise um eine Fantasy-Story, und das Konzept hinter der Story ist der klassische Kampf Gut gegen Böse. Allerdings spielt jeder Charakter sein eigenes Spiel, wie im alltäglichen Leben auch.
Nick, die Hauptrolle, ist ein gebrochener Mann. Er ist enttäuscht von der Liebe, hat kein Platz in der Konsumgesellschaft, erkennt keinen Sinn im Dasein. Sein Leben spielt sich im Abseits ab, in einer Anonymität, wo sein einziger Kontakt zur Außenwelt der Fernseher ist. Er bemerkt, wie die Machtverhältnisse stehen, wo Gerechtigkeit aufhört und Korruption anfängt. Dadurch entwickelt sich Wut, der Wille zum Widerstand. Da das Böse auf der ganzen Welt in vielerlei Formen herrscht (Regierungen, Weltkonzerne, Terroristen usw.), habe ich beschlossen, das Ganze zu vereinfachen. Das Böse ist die Maschine. Sie hat es geschafft, die Menschen zu manipulieren, sie zu Sklaven zu machen. Die Welt gehört ihr. Sie entscheidet, wer sich sonnt und wer im Schatten friert.
Irgendwann bemerkte ich, dass ich die Story in nur einem Song gar nicht unterbringen kann und die Idee mit den Fortsetzungen gefiel mir auch. So wie es momentan aussieht, denke ich, dass auch nach dem kommenden dritten Teil noch nicht Schluss sein wird.

Wer ist die Dame, die bei dem Stück zu hören ist? Zur Band selbst scheint sie nicht zu gehören...

Goran: Die Dame heißt Ines Turrowski-Seher, kommt aus Herzebrock und hat bisher Schlager gesungen. Kein Scheiß, richtigen Schlager, und hatte sogar eine Platte für BMG beziehungsweise Ariola rausgebracht. Als wir wussten, dass wir für "Inside..." eine Frauenstimme brauchen, ging die erfolglose Suche los... Erst im Studio fiel Markus ein, dass er sie kennt, und er fragte sie gleich, ob sie zum Studio kommen könnte, um ein paar Sachen einzusingen. Wir waren natürlich eher skeptisch, gerade wegen dieser Schlager-Geschichte. Als sie da war, sang ich ihr die Melodien vor, sie sie direkt ein, und wir waren von der süßen Stimmen begeistert. Sie ist kein Bandmitglied, aber sie mag die Musik, und wir werden noch bei ein paar Songs zusammenarbeiten. Live ist sie fast immer dabei.

Welche Bedeutung kommt dem Zwischenspiel "Welcome" zu? Als ich das gehört habe, habe ich für eine Sekunde gedacht, ich hätte auf einmal die "Operation:Mindcrime" im CD-Player...

Goran: "Welcome" sollte eigentlich mit "Progressive Changes" das Album eröffnen und als kleines Intro dienen. Wir stellen uns kurz vor und heißen den Zuhörer willkommen.
Zum Schluss haben wir uns doch für "Inside I" entschlossen, aber ich weiß eigentlich nicht mehr warum. So landete das Zwischenspiel mitten im Album, was, wie ich finde, auch Vorteile hat. Es teilt das Album und schafft eine andere Atmosphäre, ehe dann mit dem Titelsong das härteste Kaliber gefahren wird. Ein Wechselbad der Gefühle sollte das auslösen (ha-ha-ha)!

"Act of Resignation" spiegelt Eure Einstellung zur Amerika-Politik wider, bei der Friede als das Ergebnis vom Krieg verkauft wird. Was steckt hinter dem Song, und was denkst Du generell über die Zusammengehörigkeit von Musik und Politik?

Goran: Es ist doch mehr als deutlich, dass die Amerikaner vielen Völkern ihren Willen mit brutaler Gewalt aufzwingen. Früher mehr wegen politischer Ideologie, und jetzt wegen Geld oder Öl. Ich finde, dass Politik in der Musik nur angeprangert und nicht ausgeübt werden darf. Mann sollte alles in Frage stellen, aber ich erzähl auch den Leuten nicht, wählt die SPD oder die CDU. Das wäre, denke ich, falsch.

Du bist selbst Serbe. Wie hast Du den Krieg im ehemaligen Jugoslawien damals erlebt, und war er ein Einfluss auf das, was Du heute musikalisch ausdrückst?

Goran: Das Ganze ist mir ziemlich nahe gegangen, weil die Anti-Serben-Propaganda und die ganze Berichterstattung so einseitig waren. Ich selber habe in Serbien von ´99 - ´00 meinen Bundeswehrdienst absolviert und kann dazu nur sagen, dass die Leute und das Land unnötig bestraft und ruiniert wurden. Wieder haben die großen Mächte den Balkan als Spielwiese genutzt, aber das ist eine lange Geschichte. Direkt auf die Musik hat sich das nicht ausgewirkt, aber ganz sicherlich in den Lyrics.

Was ist Deine Erklärung dafür, dass Worte von Mitmenschen so oft keine Bedeutung haben?

Goran: Du meinst sicherlich "When Words have no Meaning"? In dem Song geht es um eine Beziehung, die sich fortentwickelt hat, und wo zwei Menschen so aufeinander eingehen, dass sie die Sprache gar nicht mehr brauchen, um zu kommunizieren. Blicke oder Berührung reichen schon. Und es geht auch um die Bereitschaft zu solch einer Beziehungen, denn dies fordert auch Veränderungen und Opfer. Und wie werde ich mich nach diesen Veränderungen gegenüber meinen Mitmenschen verhalten, oder ändert sich nur deren Sichtweise auf dich?
Worte von Mitmenschen haben aber auch immer öfter keine oder zu viele Bedeutungen. Vielleicht mangelt es an Ehrlichkeit...

Ihr habt mit "Rock Express" ein Belgrader Label gefunden. In wie weit hilft Euch das weiter, Eure Musik unter die Leute zu bringen?

Goran: Es ist keine große Sache, aber wir haben auf jeden Fall davon profitiert. Über deren Vertriebsweg haben wir bisher über 300 CDs verkauft, wovon allein 100 nach Japan gegangen sind. Im Belgrader Radio sind wir regelmäßig vertreten und sie geben sich Mühe. Allerdings sind sie kein ernsthafter Partner für die Zukunft, da sie noch nicht die Möglichkeit haben, eine Band in die Oberliga zu puschen.

Was kannst Du mir von der Metalszene in Ost-Westfahlen erzählen? Habt ihr genügend Auftrittsmöglichkeiten?

Goran: Gute Auftrittsmöglichkeiten gibt es zu wenige, vor allen Dingen wenn es um Sound oder Bühne geht. Ist schon schwierig, sich gut zu präsentieren, aber es gibt definitiv eine treue Fanbasis und die Stimmung in der Szene ist auch wieder positiver!
Nach der langen Pause müssen wir uns jetzt erst wieder reinhängen und aktiv sein, denn viele Leute oder Bands wissen gar nicht, dass es uns "wieder" gibt...


Was ist für die Zukunft bei Euch geplant? Welche Ziele habt ihr? Wie sieht es mit der Konstanz Eures Line-Ups aus, und was kannst Du uns über Eure nächste CD erzählen?

Goran: Das Line-Up ist seit den Aufnahmen zu "Progressive Changes? sehr stabil und wir haben noch einiges vor. Als erstes soll es Anfang 2005 eine Assignment-Party geben, und wir hoffen, dass sich das zum alljährlichen Event etabliert. Material für die neue CD wird schon fleißig geschrieben, aber zur Veröffentlichung kann ich natürlich noch nichts sagen. Es hängt davon ab, ob wir ein Label finden oder alles wieder selbst machen, und Rock Express könnte auch noch mit einem guten Angebot fürs neue Album aufkreuzen. Oberste Priorität ist allerdings, dass wir sicherstellen, dass wir das jetzige Album in jeder Hinsicht toppen. Von der Produktion bis zum Booklet muss alles verbessert werden, sonst hätte es für mich keinen Sinn, weiter zu machen. Musikalisch wird das neue Album auf jeden Fall noch vielseitiger klingen, aber trotzdem klar Assignment bleiben.

Welche Musik hörst Du Dir momentan gerne an?

Goran: Ist unterschiedlich: Die neue Ronnie James Dio, Symphony X, Rush, die neue Megadeth, Opeth und vor allen Dingen Ark, die verfolgen mich schon länger... Mal im ernst: die Liste wäre zu lang, da verweise ich lieber auf unsere neue Homepage http://www.assignment-music.com . Dort findet man nicht nur unsere sehr langen Lieblingsbands-Listen sondern auch Aktuelles, Termine, und man kann sich alle Songs anhören.

Und wie ist Deine Lieblingspizza belegt?

Goran: Pizza Mexicana: Hackfleisch, Paprika, Mais, Peperoni und etwas Tabasco.


Vorbereitung und Durchführung: Dennis
Bearbeitung: Dennis, Jonas



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