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Wie bei jedem Trend gilt es auch beim Metalcore zwischen den interessanten Bands und denjenigen, die lediglich auf ein Stück vom großen Kuchen aus sind, zu unterscheiden. An uns ist bislang ein großer Teil der Welle spurlos vorbei gezogen, und nur wenige Formationen sind nachhaltig im Gedächtnis geblieben. Cataract gehören wohl zur Speerspitze dieser Bewegung, und das völlig zurecht, erreichen doch die beiden letzten, mit vorzüglichen Thrash-Riffs vollgepackten Langspieler absolutes Top-Niveau. Lange Rede, kurzer Sinn: Im Folgenden lest ihr eines der ersten Interviews (oder sogar das erste?) mit einer Metalcore Band in unserem Fanzine überhaupt.


Hallo Simon! Zuerst einmal möchte ich sagen, daß wir bei Metalspheres nur sehr selten Interviews mit Metalcore Bands machen und auch ein großer Anteil unserer Leser nicht aus diesem Kreis kommt. Deshalb möchte ich Dich bitten, erst einmal einen kurzen Abriss über das bisher Geschehene bei Cataract zu geben.

Simon: Hallo und danke. Das wissen wir zu schätzen! Cataract wurden 1998 von mir, Greg und Ricki ins Leben gerufen, nachdem wir mit unseren alten Bands nicht richtig vom Fleck kamen und generell Bock auf härteren Sound hatten. Gregs Band (Cease) war eher so Midtempo Newschool Hardcore, Simon und ich waren bei 'ner Old School Band namens Damage ID, nachdem wir 6 Jahre mit "mine" unterwegs waren. Das war eher so End 80er angehauchter Metal mit Hardcore-Einflüssen.
Cataract waren schnell komplett, und wir haben unser erstes Demo nur wenige Monate danach aufgenommen ? was man auch hören konnte. Dann ging's relativ fix, es folgte eine 7" und ein paar Compilations und dann schon die "Golem"-CD auf Ferret. Als es dann 2001 an die Aufnahmen für die "Martyr's Melodies" MCD ging, hatten wir unseren bisher einzigen Besetzungswechsel; Federico kam neu in die Band und ist seither unser Sänger. 2003 kam unsere zweite Full Length "Great Days of Vengeance" auf LifeForce raus, danach kam der Release der dritten CD/LP "With Triumph comes loss" an. Dazwischen gab's natürlich um die 200 Shows, eon halbes Dutzend Touren, 'nen abstecher in die USA, 'ne zweiwöchige UK-Tour, ein paar Dutzend Festivals und so weiter. Nun haben wir "Kingdom" draussen seit ein paar Tagen. Fast zwei Jahre nach "With Triumph...". Die Jahre dazwischen haben wir mit drei Touren, unzähligen Shows und Festivalauftritten verbracht.

Da ihr schon so lange existiert kann man Euch sicherlich nicht vorwerfen, auf einen Zug aufgesprungen zu sein, der vor ein paar Jahren aktuell wurde. Aber der plötzliche Metalcore Boom kam Euch natürlich schon entgegen, oder?

Simon: Du hast nicht Unrecht mit deiner Aussage. Es kam uns sicher entgegen, dass diese Musikrichtung im Jahre 2003/04 endlich auch Gehör bei grösseren Labels erhalten hat. Ehrlich gesagt, das geht uns auch alles am Arsch vorbei mit der ganzen Kategorisierung. Wir machen harte Musik, egal was für ein Genre man uns zuweisen will. Wir sind Cataract. Solche Sachen brauchen die Presse und die Hörer heutzutage, um etwas einordnen zu können in dem ganzen Veröffentlichungssumpf. Uns ist das völlig egal, aber leider den Fans nicht. Es wurde auch viel Schabernack damit getrieben, obwohl das eine immer noch gute Bewegung ist. Wir haben das mit zwei, drei anderen hier drüben in den 90ern gestartet und sind stolz darauf. Darum kann man uns ganz sicher nicht Terndhopperei vorwerfen. Die Entwicklung der Band Cataract hat aber nichts mit inrgendwelchen Begriffen zu tun. Wir sind auch kein verkannter Metal Act, sondern spielen Metal mit Hardcore Inhalten. Wir sind mit beiden Musikrichtungen gross geworden und wollen das auch so halten.

Gab es zu Euren Anfängen schon eine Szene, in die ihr richtig "gepaßt" habt, oder hattet ihr Probleme damit, von Metal- und Hardcorefans akzeptiert zu werden?

Simon: Ja, die gab es. Mitte der 90iger war eine richtig kreative Phase im Hardcore Bereich, und alle strebten nach mehr Brutalität in der Musik. Da war es klar, dass mehr Metal Elemente in die Musik eingefügt wurden. Schnell entstand eine neue, grosse Bewegung. Sie stellte etwas Neues dar, eine neue Generation, und da haben wir super reingepasst. Durch unsere Bands, die wir zuvor hatten, waren wir schon bekannt und haben somit schnell ein zu Hause gefunden. Die Szene war richtig gross! Wir hatten aber immer mit der Akzeptanz zu kämpfen. Das passiert, sobald du dich als Band nicht in eine Schublade stecken lässt. Wir lieben das!

Wie schwer ist der Stand auf dem internationalen Metalcore Markt, wenn man aus der Schweiz - oder generell nicht aus Amerika - kommt?

Simon: Es kommt darauf an, wo das ist. In Deutschland macht es keinen Unterschied ob aus der Schweiz, Deutschland oder aus Österreich denke ich. Sobald du in die Benelux-Länder gehst, haben wir es einfacher, England ist dann schon wieder ganz schwierig für alle europäischen Bands. Amerika ist noch mal was anderes. Ich persönlich denke, es ist in allen Musikrichtungen gleich. Das kommt gar nicht darauf an, was du spielst. Du hast überall mehr Fans/Freunde, und an manchen Orten halt weniger. Es sind nur Ausnahmebands die überall gut ankommen, meistens sind es amerikanische Bands. Der Metalcore-Markt im Speziellen ist mittlerweile überfüllt. Das weiss jeder. Jetzt wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Dadurch, dass wir nicht aus Amerika kommen, haben wir Nachteile. Aber sonst nicht, denke ich.


Wie siehst Du die Entwicklung eines Labels wie Metal Blade, die ihr Bandrooster oft an aktuellen Trends bzw. der Nachfrage nach Stilrichtungen ausgerichtet haben?

Simon: Metal Blade waren immer schon Vorreiter, in allem. Man sehe sich nur die Geschichte des Labels an! Was für Bands diesem Label entspringen. Metal Blade war immer am Metal beteiligt mit seinem Einfluss, dies ist beim Metalcore nicht anders. Nun ist der Hype vorbei, und die wirklich guten Bands werden sich durchsetzen. Wir sind sehr froh auf Metal Blade zu sein. Für uns war das von vornherein klar - wenn da ein Angebot kommt, gehen wir dort hin. Die anderen Labels sind auch alle gut, aber wir sind verwurzelt im Untergrund und supporten diesen auch, genauso wie Metal Blade. Sie haben Metal-Geschichte geschrieben, und nun selbst Teil davon zu sein, ist ein unglaubliches Gefühl für uns. Klar gibt es manchmal "Trends", die man etwas ausnützen will, aber Metal Blade sind sich grundsätzlich immer treu geblieben. Das ist das wichtigste. Man muss auch gucken, wo man bleibt. Die Welt bleibt nicht stehen und der Metal auch nicht. Somit sehe ich das nicht so krass wie viele andere. Es ist ein guter Mix, der das Label ausmacht. Ich finde es toll, dass sie offen sind für neue Sachen und Bewegungen ohne ihre Wurzeln zu vergessen.

Welchen Stellenwert genießt ihr überhaupt in der internationalen Szene? Seid ihr da in Reichweite von Bands wie As I lay dying, oder backt ihr da kleinere Brötchen?

Simon: In Europa haben wir einen guten Stellenwert, das sehen wir an unseren Konzerten. Wir gehören sicher zur Spitze der Szene zusammen mit Heaven Shall Burn, Caliban, Maroon oder Born from Pain. Der Vergleich mit Ami-Bands hinkt wie gesagt ein wenig. Sie haben hier den Ami-Bonus und sind in Amerika Helden. Das haben wir alles nicht. Wenn man die reinen Verkaufszahlen in Europa ansieht, stehen wir im Vergleich aber sehr gut da. Wir machen auch grundsätzlich andere Touren als diese Bands und bewegen uns anders. Die "Sounds of the Underground"-Tour hat gezeigt, dass es immer noch grosse Unterschiede innerhalb der Szene gibt, auf allen Ebenen.

Die Unterschiede zwischen "With Triumph comes loss" und "Kingdom" halten sich im Vergleich zu Euren älteren Alben meiner Ansicht nach ziemlich in Grenzen. Würdest Du sagen, ihr habt mittlerweile sowas wie Euren eigenen Stil gefunden? Wo denkst Du habt ihr Euch noch verbessert?

Simon: Das ist richtig und doch nicht. Wir haben zwar unseren Stil beibehalten, aber sehr viele neue Elemente reingepackt. Das ist auf das erste Hören nicht so erkennbar, aber bei mehrmaligem Hören merkt man das, denke ich. Wir haben die Vocals verbessert, die Riffs sind prägnanter und tighter, das Drumming ist teilweise sehr anders und neu. Wir haben neue Tonalitäten benutzt um die Songs einzuspielen, Leads hinzugefügt, viele zweistimmige Sachen eingebaut, neue Beats eingefügt, etc. Alles in allem sehr viel auf eine subtile Art. Das wollten wir genau so haben. Fortschritt ohne sich zu verraten. Wir haben definitv unseren Stil gefunden. Es gibt keine andere Band aus unserem Sektor, die so klingt wie wir. Wir klingen auch nicht schwedisch, wie praktisch alle anderen Bands. Ich könnte noch sehr viele Punkte aufzählen.
Allgemein sind wir als Band durch das viele Touren zwischen den CDs sehr gereift und haben viel dazugelernt. Dies haben wir umgesetzt. Wir wollen die Welt nicht neu erfinden, sondern das machen, was uns am meisten Spass macht. Und hier gibt es weiterhin noch viel zu tun.

Die Texte auf "With Triumph comes loss" handelten im Großen und Ganzen von der Gesellschaft. Ich vermute mal stark, daß sich das auch auf "Kingdom" nicht geändert hat. Kannst Du etwas zu den Inhalten der Platte sagen?

Simon: Wir hatten wie schon immer kritische Texte, die sich um Krieg, Zerstörung, Religion und persönliche Erfahrung drehen. Das werden wir auch in Zukunft so halten. Wir werden aber auch weiterhin aufs Missionieren verzichten, alleine schon weil Cataract selbst ein bunter Haufen ist was Ideologien betrifft. Wir können halt nicht in die Vegetarier-Kerbe schlagen, auch nicht in die Straight Edge Kerbe, eigentlich in gar keine Kerbe... die leichten Freuden bleiben uns eben verwehrt. Mir sind aber eine Hand voll Individualisten lieber als 'ne Horde Trendhopper. Wir schreiben lieber über Sachen, die aktuell sind in der Welt und uns beschäftigen. Wir wollen aufrütteln und zum Denken anregen, keine Trends aufgreifen. Auf "Kingdom" ist das noch viel direkter ausgefallen als jemals zuvor. Da werden sich sicher ein paar Herren angepisst fühlen.

Wer sind die "Enemies" in "Legions at the Gates", die bekämpft werden müssen?

Simon: Hier geht es grundsätzlich um Kriege und Ausbeutung aufgrund des schwarzen Goldes. Wenn man bedenkt, wie viele Kriege im Namen von Religion ausgerufen wurden und wie viele es aufgrund des Öls seit ca. 50 Jahren gibt, dann hält sich das mittlerweile leider fast die Waage. Nur spricht niemand darüber oder sagt den wahren Grund für die Kriege in Irak, Iran, Afganistan oder auch in Kasachstan. Wir schaffen uns tagtäglich neue Feinde mit dieser Art von Kolonialismus und Kriegsführung. Das ist absolut daneben!

Fedi hat mal in einem Interview gesagt, daß Cataract eigentlich eine Hardcore Band ist, die Metal spielt. Könnt ihr das vielleicht ein bißchen näher erläutern?

Simon: Wie gesagt, wir sind kein verkannter Metal Act, sondern spielen Metal mit Hardcore-Inhalten. Sowohl der Metal als auch der Hardcore leben von der Veränderung, von neuen Einflüssen und Experimenten, anders wäre diese Musik nie zu dem geworden, was sie jetzt ist. Wir haben immer versucht beide Element zu etwas Neuem zu verschmelzen. Etwas, das die guten Seiten beider Musikrichtungen vereint. Wir konnten uns mit den meisten Texten von Metalbands nie anfreunden. Wir standen immer für ehrliche in-your-face Texte, also ein 100%iges Hardcore-Element. Musikalisch waren wir aber immer dem Metal angehörig. Uns gefällt die Musik einfach besser. Somit hat sich der Mix ergeben. Im Kopf und Herzen Hardcore, die ganze Seele dem Metal verschrieben.

Ich kann mir vorstellen, daß es viele Bands gibt, die Euch in dieser Hinsicht ähnlich sind. Aber weshalb existiert das Gegenteil - Metalband sein und Hardcore spielen - so gut wie gar nicht?

Simon: Viele unsere Kollegen denken ähnlich, und das ist gut so. Warum es das andersrum nur selten gibt? Keine Ahnung. Es hat wohl viel mit Spass zu tun und sich ablenken von der beschissenen Welt, denke ich. Sich eine eigene Welt zu schaffen quasi.

Liegen Eure persönlichen musikalischen Favoriten dementsprechend auch eher im Metalbereich? Sprich: Slayer, The Haunted, Machine Head usw., was man eben so aus Eurer Musik heraus hört?

Simon: Ja, das ist richtig. Wir haben unsere Einflüsse im Metal. Nicht unbedingt primär in den Bands, die du erwähnt hast, aber Metal jawohl! Wir stehen alle auf alte Testament, Pantera, Sacrifice, Obituary oder Death. Natürlich auch Machine Head oder Slayer. Alles was guter harter Metal ist liegt uns im Blut. Auch die ganze Gitarrenarbeit, was wir gelernt haben, kommt grösstenteils aus dem Metalbereich und nicht aus dem Hardcore. Hardcore hat uns die Brachialität und Ungestühmheit gegeben. Wie gesagt, wir sind nicht mehr 20 und mit älteren Sachen gross geworden. Darum ist das logisch.

Wie seht ihr generell die Metalcore-Szene? Hier in Deutschland haben wir den Eindruck, daß der ganze Hype schon wieder rückläufig ist. Vielleicht ist der Markt auch einfach nur übersättigt?

Simon: Mit dem, was mittlerweile alles unter dem Begriff gehandelt wird, haben wir nichts mehr zu tun. Wir sind und waren nie eine typische Metalcore Band, dazu sind wir einfach zu schnell und zu brutal. Wir verzichten dankend auf die aktuellen Trademarks und ziehen weiterhin unser Ding durch. Ich bin Deiner Meinung, der Trend/Hype ist vorbei. Nun wird es ernst. Die Spreu trennt sich vom Weizen, und für junge Bands wird es immer schwieriger. Der Markt ist übersättigt, wie bei jedem Trend. Nur denke ich, ist diese Bewegung so stark (siehe Bullet for my Vallentine, Killswitch Engage oder Unearth), dass dieser sogenannte Trend zu einer neuen Bewegung geworden ist. Ich denke manchmal sogar zu einer neuen Geneartion im Metal, wenn man sieht mit was die jungen kids heute aufwachsen. Somit wird es immer bleiben, und es wird sich einpendeln. "Survival of the Fittest", wie überall. Aber das ist auch gut so. Hoffentlich wird der negativ beladene Namen Metalcore damit endlich adacta gelegt.

Ihr tourt und spielt ja fast schon ununterbrochen. Stellen sich wie bei Doro, UDO oder Saxon seitens des Publikums nicht irgendwann Ermüdungserscheinungen ein?

Simon: Nein, denke ich nicht. Wir schauen da explizit drauf! Wir touren ja auch mit sehr unterschiedlichen Bands und sprechen somit bei jeder Tour anderes Publikum an. Wenn wir dann selbst als Headliner unterwegs sind, ist das sogar nochmal was anderes. Wir versuchen auch die Regionen, in denen wir spielen, nicht andauernd abzuspielen, sondern höchstens zwei Mal im Jahr. Wir sind selbst Fans und wissen, wie mühsam es ist, immer die selbe Band zu sehen. Wir hoffen, dass wir nicht in diesen "schon wieder die..."-Modus fallen werden.

Auf den No Mercy Festivals 2005 habt ihr - zumindest in der Live Arena Münster - das Publikum dazu aufgefordert, das Stagediving Verbot zu missachten. Welchen Stellenwert nimmt das "Widersetzen gegen Regeln" in Eurer Lebenseinstellung ein?

Simon: No gods ? no Masters! Das hat einen grossen Stellenwert bei uns. Wir stellen den Anspruch auch an uns. Das Individuum steht im Vordergrund. Wir versuchen uns selbst zu verwirklichen. Das ist wichtig. Wir finden es einfach doof, dass das da gemacht wurde. So ein geiler Club, gute Stimmung und die Leute mochten uns, also warum nicht? Stagediving gehört zur Musik. Wenn jemand will, soll er nicht gehindert werden. Wenn etwas passiert, ist er selbst verantwortlich. Ok, wenn der Veranstalter gesetzlich Haften muss, dann darf er das untersagen, klar, aber sonst ? no way. Individualität und Respekt stehen bei uns hoch im Kurs.

Welche abgefahrene Anekdote kannst Du mir von einem Eurer Konzerte erzählen?

Simon: Uff, da gibt es jede Menge kleine Sachen, die schon passiert sind. Ich habe das Kunststück fertig gebracht Bleifrei in einen Diesel Van zu tanken... du kannst dir vorstellen, wie weit wir gekommen sind und wie lange die Tour gedauert hat, hahahahaha. Auf der No Mercy Tour ging auf einmal die Tür auf der Autobahn auf, und wenn Michi nicht da gewesen wäre, hätte der Schlagzeuger von Wyyked Witch Bekanntschaft mit dem Belag gemacht. Das war ziemlich scary! Auf der US Tour haben wir in zwei Wochen zwei Mal im selben Club gespielt, hahaha. Nur jeweils mit anderen Bands. Man erlebt schon so einiges...

Bis zur letzten Platte hattet ihr alle neben der Band noch Eure regulären Jobs. Ist nicht langsam absehbar, daß ihr die irgendwann einstellen könnt?

Simon: Schön war's! Würden wir sofort machen, aber leider ist die Schweiz teuer und wir doch nicht mehr 20. Wir machen das als Hobby. Wenn die CD nun einschlägt wie Bombe, dann nehmen wir die Chance gerne wahr, aber zur Zeit ist es ein Balance-Akt.

Was sind Eure weiteren Pläne für 2006?

Simon: Wir spielen so viel wie es geht, also wie man uns kennt. Wir werden gerade nach dem Release viele Shows spielen, und im Juni und Juli einige Festivals abklappern. Dieses Jahr aber nicht auf den grossen und bekannten Festivals in Deutschland, sondern auf den eher kleineren, oder wenn grosse, dann an Orten, wo wir noch nie waren (Metalcamp z.B.). Im September/Oktober geht es dann auf die "Hell on Earth"-Tour. Was für eine geile Tour! Danach Einzelshows im November bis zur X-Mas Tour, die wir im Dezember spielen.
Soweit steht der Plan fix. Irgendwann sollte dann noch USA, Japan und Australien kommen und eine Headliner Tour durch Europa. Dann sehen wir weiter. Ich denke, somit sind wir gut aufgestellt, und es sieht nach haufenweise Spaß aus!

Und zum Schluß, da es gerade aktuell ist: Wer aus Eurer Band interessiert sich für Fußball? Wo und wie seht ihr Euch die Spiele an, wer wird dieses Jahr Weltmeister, und welche Rolle wird die Schweiz bei der WM spielen?

Simon: Wir sind alle Fussballverückt und werden sicher kein Spiel verpassen... am Fernsehen. Michi geht sich ein paar Spiele live ansehen, aber wir anderen schauen zu Hause. Ich freue mich schon wie ein Kind. Wir sammeln sogar Pannini Bilder. Super! Uns fehlen nur noch wenige! Bitte melden! Hahahah.
Ich denke Brasilien, Argentinien, Italien oder mein Team, die Holländer (sorry!) haben die besten Chancen. Wobei ich sagen muss, dass diese WM sicher spannend wird und bestimmt auch einige Überraschungen bringt. Ich hoffe, Togo oder die Elfenbeiküste werden das zweite Kamerun!


Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Dennis



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