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Schönes Wetter in Norwegens Hauptstadt Oslo, angenehme Temperaturen in meinem Heimatdorf. Ein gut aufgelegter Vegard Waske, Schlagzeuger bei einer der wichtigsten Heavy Metal Bands, die uns die Norweger in den letzten Jahren beschert haben. Alles in allem die besten Voraussetzungen für ein recht entspanntes Interview, das lediglich wegen der recht dürftigen Englischkenntnisse meines Gesprächspartners durch manche Denkpause unterbrochen wurde. Aber wichtig ist nur der Heavy Metal und der kennt keine Sprachbarrieren.


Nachdem die üblichen Höflichkeitsfloskeln ausgetauscht sind, lass uns ohne Umschweife zur Sache kommen. Mit "Demons and Diamonds" habt ihr eine der Überraschungen des Jahres abgeliefert. Wo habt ihr die ganze Energie hergenommen? Liegt es am norwegischen Bier, der guten Luft oder gibt es noch andere Gründe?

VW: Die hübschen Mädels. Obwohl, da gibt es noch andere Gründe. Jeder von uns in der Band hat einen anderen musikalischen Werdegang. Das Klima in der Band stimmt von vorne bis hinten. Gerade eben haben wir gemeinsam bei der Probe einen neuen Titel erarbeitet und dieses neue Material hat eine noch größere Identität als das aktuelle. Es ist also nicht, dass jeder kommt, einen fertigen Titel hat und dann verfügt, dass der genommen wird. Der eine möchte einen bestimmten in diese Richtung haben, der andere in eine andere und der Kompromiss heißt dann "Thunderbolt".

Was fällt dir zur Geschichte der Band ein?

VW.: Wie ich es eben schon bei zwei anderen Interviews sagte, das ganze geht ungefähr 20 Jahre zurück. Ganz einfach deswegen, weil jeder von uns mit Heavy Metal groß geworden ist. Meine erste Musikkassette war von Kiss und meine ganze Kindheit habe ich mit dieser Band verbracht. Daneben gab es dann noch Def Leppard, Black Sabbath, Dio und noch einiges mehr. Die anderen in der Band haben den ungefähr gleichen Werdegang hinter sich, wobei sich der Musikgeschmack dann im Laufe der Jahre noch in die eine oder andere komplett andere Richtung entwickelt hat. Dann gab es eine Band namens "Lash Out", die auch in den 90ern etwas veröffentlicht hat, aber das war mehr Hard Core. Aber diese Band hat sich dann immer mehr in eine Metal Band gewandelt, was auch mit dem Wechsel des Sängers zu tun hatte.


Was mich etwas aus dem Konzept gebracht hat, sind die vielen verschiedenen, musikalisch artfremden Vorlieben innerhalb der Band. Da werden dann u.a. Keit Jarret (Jazz) oder Bob Marley (Reggae) genannt. Das beißt sich für mich oder ist das lediglich der Ausgleich, den viele Musiker aus dem harten Geschäft haben?

VW: Aus meiner persönlichen Sicht ist Musik nichts was auf irgendwas limitiert sein sollte. Seit meiner frühesten Jugend hast fast alles was ich tue mit Musik zu tun. Versandhandel, ein eigenes Label, verschiedene Bands, Konzerte organisieren, Bandmanagement und was weiß ich nicht noch alles. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich älter geworden bin, aber ich habe keine Vorurteile gegenüber anderen Musikstilen. Musik ist für mich die Kanalisierung von Emotionen und Gefühlen. Egal ob Jazz, elektronische Spielereien, Black Metal oder Rhythm'n'Blues.

Die Erwähnung von Emotionen ist der perfekte Einstieg um über "Demons and Diamonds" zu sprechen. Das ist eine der CDs, die einen irgendwie verrückt macht, weil es einfach nicht vorstellbar ist, wo soviele Emotionen und Energie herkommen. Wie lange habt ihr gebraucht, um das hinzubekommen?

VW: Aus finanziellen Gründen nicht so lange. Alles in allem 4 Wochenenden. Der Mix war dann in 5 Tagen erledigt. Ich weiß, was du mit Energie meinst, aber das ist das charakteristische an unserem Sound. Was dann aber wieder mit unseren verschiedenen musikalischen Einflüssen zusammenhängt und auch damit, dass wir einfach nur besonders und nicht kalkuliert klingen wollten.


So fantastisch die CD ist, ein Problem gibt es. Eine weitere Veröffentlichung wird es nicht schaffen, das Debüt zu übertreffen.

VW: Das sehe ich ganz anders. "Demons and Diamonds" ist ein sehr traditionelles Album und bei der nächsten Veröffentlichung wollen wir ein ganz anderes Niveau anstreben. Es ist einfach an der Musik, das zu definieren, was andere als gute Musik bezeichnen. Wir wollen den Heavy Metal wieder dahin bringen, wo er einmal angefangen hat und was diese Musik einstmals bedeutet hat.

Was anderes habt ihr mit der ersten CD doch gar nicht gemacht.

VW: Wir wollen die Leute erreichen, die noch mit dieser Musik verbunden sind und die, die derzeit nach etwas besonderem suchen und Heavy Metal momentan eher zweitrangig hören.

"Demons and Diamonds" ist Heavy Metal für das 21.Jahrhundert mit einem starken Bezug zu den Anfangstagen. So definiere ich das.

VW: Eine sehr gute Beschreibung.

Die berühmten letzten Worte bitte.

Danke für das Interview und die Zeit, die du dir genommen hast. Leute seit "openminded", schaut nicht auf das Cover oder aus welchem Genre etwas stammt. Wichtig ist nur die Musik.


Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Peter


Soweit die kurze Zusammenfassung dessen, was ich eindeutig und klar übersetzen konnte. Einiges ist unter den Tisch gefallen, weil eben unverständlich oder mehrfach gesagt. Mir bleibt nur zu hoffen, dass Thunderbolt mehr Glück haben, als andere norwegische Bands, die heute nur einigen wenigen noch bekannt sind. Ich denke da nur an die genialen Witchhammer.


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