|

 |
|

 |
|





 |
|
  |
|


 |
|
 |
3440804
Besucher seit 09/2002
|
|
 |
|
 |
| Konzerte |
Festivals |
Die Apokalyptischen Reiter
19.06.2004, Livearena, Münster-Breitefeld
|
|
|
Soleilnoir
 |
Der Abend begann mit Solelnoir, die eine Mischung aus Alternative und Metal spielten. Der Sänger konnte zwar ganz gut singen, aber die Lieder waren etwas uninspiriert. Da die Band nur eine Gitarre verwendet, war auch der Sound etwas dünn, und die Monotonie der Musik konnte somit auch nicht durch Druck ausgeglichen werden. Konnte mich irgendwie gar nicht begeistern, diese Band. (Sonia)
|
Discreation
 |
Die nachfolgenden Discreation drückten dafür ohne Ende. Zwar wiedermal nichts neues aber saugut gespielter Death Metal, der zwischen schnellen Blastparts und ruhigeren Stellen schwankte. Der Frontmann konnte gut grunzen, die ganze Bande ging ordentlich ab und konnte auch schon nicht mal wenige Leute zum Haareschütteln animieren. Die Band hat bisher wohl nur ein Demo eingespielt, dafür war die Musik wirklich fett, mal sehen was noch kommt. (Sonia)
|
Die Apokalyptischen Reiter
 |
Aber nun kamen die Reiter, um unsere Herzen zu erfreuen. Es gibt ja sowieso keine schlechten Reiter - Konzerte, aber dieser Gig sollte enorm gut werden. Mit dem gewohnten Intro "Seid willkommen" ging?s los, um der Menge dann mit "Vier Reiter stehen bereit" die Reiter-Selbstdarstellung um die Ohren zu hauen.
Die Stimmung war sofort auf 180 und die Menge tobte. Dr. Pest hatte eine Sado-Maso Ledermaske aufgesetzt, die er das ganze Konzert nicht abnahm (dass der sich nicht tot schwitzte...) und während der Parts, bei denen das Keyboard aussetzte, rannte er manchmal über die Bühne, um mit seiner neunschwänzigen Katze zu wedeln. Die Reiter spielten alle ihre Hits, nichts hat gefehlt, jedes Lied war besser als das andere (so kam es einem zumindest vor) und der Sound war gut, auch da gab?s nix zu meckern. Irgendwann kam ein Drumsolo, das zeigte, dass Sir G wirklich ein extrem guter Drummer ist.
Nach 1 1/2 stunden taten sie dann zu ersten Mal so als ob sie gleich gehen würden, aber das hat wirklich niemand geglaubt. Als Fuchs dann noch erzählte, das sie für drei Monate nicht spielen werden, um das neue Album aufzunehmen, wurde die Menge noch um ein vielfaches zugabehungriger. Nach "Dschingis Khan" und drei weiteren Liedern versuchten die Reiter dann nochmals die Bühne zu verlassen, aber wurden von einer unisono rufenden Live Arena zum weiter spielen aufgefordert ("Weiter, Reiter"; "Hoppe, Hoppe Reiter"). Sie beugten sich und spielten abermals auf, um 2 1/2 Lieder später mit "Was woll'n wir trinken" wirklich gehen zu wollen, während die Menge weiterhin ihre Forderungen nach mehr skandierte. Irgendwann stiegen zwei Bangende auf die Bühne und nahmen Fuchs auf die Schultern, der sich durch eine Kletterpartie auf die Scheinwerfer dem Zugriff der beiden entzog. Nach sage und schreibe acht Zugaben und einem "Live Arena, ihr habt uns wirklich geschafft" verbeugten sich die wirklich völlig kaputten Reiter und hinterließen einen Haufen ebenso geschaffter, aber glücklicher Menschen. Ein sehr geniales Konzert, mit Sicherheit eines der Besten auf dem ich jemals war... (Sonia)
|
|
|
|
|
|
|